Druckschrift 
4 (1857)
Entstehung
Seite
176
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Diamantrauten Delegte schwarze Balken, die Adler nahmen die Fel-der 2 und 3 ein, und das 4. Feld war ganz wie oben beschriebenwurde. Del 1 Adler sass, ohne den Hügel, auf der Krone des Hel-mes. Eine Stammbucbzeichnuug mit der Unterschrift: A. J.de Hartig,Zittau, 13. Marz 1726, bat im 1. schwarzen Felde, dessen obereund untere Abtheilung mit dem Kreuze und den Diamantrauten be-legt ist, einen goldenen Querbalken, die Adler finden sich im 2.und 3. Felde, sind nicht gekrönt und die drei Berge erreichen denFeldesrand nicht. Das 4. goldene Feld durchzieht ein schwarzer,mit Kreuz und Bauten belegter Querbalken. Der gekrönte Helmtrügt einen ungekrönten Adler. Mit dieser Zeichnung, ausgenom-men, dass die drei Berge an die Feldesränder anstossen, stimmendie in Stein gehauenen Wappen vom Jahre 1654 am Thurmc undüber der Thüre des Schlosses zu Althörnitz, so wie an einem eiser-nen Olen in der Uulei'slube des genannten Schlosses. AeltereLackabdrücke ergeben das Wappen, wie Mönch dasselbe bestimmte,doch zeigen auch ältere Petschafte, so ein Allianzsiegel, rechts mitv. Kyau, im 1. Felde einen Querbalken, über und unter welchemein Kreuz schwebt, im 2. und 3. Felde aber stehen, ohne die Sei-tenränder zu berühren, drei Berge neben einander, über welchenein Adler nach rechts fliegt, und im 4. Felde findet sich ein brei-ter, mit einem Kreuze belegter Querbalken. Von den Diamantrau-ten ist nichts zu sehen. Der Helm trügt einen rechtssehendenAdler. Abdrücke von anderen Petschaften, so das Alliahzwappenrechts mit Freih. v. Manteuffel, zeigen den Schild ganz so, wie dasStammwappen in das Wappen der Grafen v. Hartig aufgenommenworden ist, nur bricht im 2. und 3. Felde der Adler hinter dendrei Bergen hervor. Dagegen ergeben andere Petschafte im 1.schwarzen Felde, welches oben und unten mit Kreuz und Diamant-rauten belegt ist, einen goldenen, und im 4. goldenen Felde einenschwarzen Querbalken mit Kreuz und Rauten. Aus dem Helmebricht der Adler hervor. Grosser, Lausitz. Merkwürdigkeiten, 1.S. 277, und HL S. 98. Gauhe, IL S. 1552 und 1553.v. Hellbacb, 1. S. 511 und 512. IN. Preuss. Adelslex., V. S. 212und 213 (giebt an, dass der 1806 gefallene k. preuss. Major v. Har-tig s. unten folgendes Wappen geführt habe: im 1. und 4.goldenen Felde war ein schwarzer Querbalken, welcher mit zweiDiamanlsteinen und einem goldenen Ordenskreuz belegt war, im 2.und 3. blauen Felde aber stand ein schwarzer Adler auf einemBerge. Auf dein gekrönten Helme wiederholte sich der Adler).