Druckschrift 
4 (1857)
Entstehung
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175
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v. Hartig.

Schild geviert: 1 in Gold ein schwarzer Querhaiken, welcherin der Mitte mit einem goldenen Kreuze und auf beiden Seiten amRande mit einer aus demselben hervortretenden, halben Diamant-raute quer belegt ist; 2 und 3 in Blau drei schrägrechts aus demrechten Feldesrande stufenweise herabgehende Felsenspitzen vonnatürlicher Farbe, auf deren beiden unteren ein rechtssehender,zum Fluge sich anschickender, schwarzer Adler steht, und 4 inSchwarz ein goldener Querhaiken, über und unter welchem eingoldenes Kreuz schwebt. Das schwarze Feld ist oben und untenan beiden Seitenrändern mit einer aus denselben hervortretenden,halben Diamantraute quer belegt. Auf dem Schiide steht ein ge-krönter Helm, welcher einen rechtssehenden, gekrönten, schwarzenAdler trägt. Die flelmdecken sind schwarz und golden. Wiebeschrieben ist das Wappen der Familie v. Hartig in dem Wappender Grafen v. Hartig (s. Deutsche Grafenhäuser der Gegenwart, I.S. 323) angenommen worden, doch ergeben alte Abbildungen desStammwappens und Abdrücke von Petschaften vielfache Varianten.Münch, Wappenbuch Zittauischer Geschlechter, Tab. 31, setzt indas 1. und 4. schwarze Feld einen goldenen Querbalken, über undunter welchem ein goldenes Kreuz schwebt, das von den be-schriebenen Diamantrauten, welche, der Abbildung nach, auch fürsilberne Pfeilspitzen genommen werden konnten, beseitet ist. DieBerge im 2. und 3. Felde sind grün, der Adler gekrönt, und der-selbe steht auf der Spitze des rechten und mittleren Berges. Dergekrönte Helm trägt einen grünen Dreiberg, auf welchem ein rechts-sehender, golden gekrönter und bewehrter, schwarzer Adler sitzt.Das auf dem Bildnisse des Christian v. Hartig, Herrn auf Hörnitz,Ritters des St. Marcus-Qrdens und Bürgermeisters zu Zittau (geb.16. Mai 1605, gest. 1. Mai 1677) befindliche Wappen ergiebt das-selbe, wie folgt: Schild geviert mit Milteischilde. Im ovalen Miltel-schilde ein sitzender, gekrönter Adler. 1 und 4 der angeführteAdler, gekrönt, und auf einem bis an den rechten Feldesrand rei-chenden Berge von zwei Absätzen stehend; 2 in Gold ein schwar-zer, mit dem Kreuze und den Diamantrauten belegter Querbalken,und 3 in Schwarz, welches oben und unten mit Kreuz und Dia-mantrauten belegt ist, ein goldener Querbalken. Den Schild be-deckt eine Krone. Nach einer alten, schönen Zeichnung in Farbenauf Pergament fand sieb im 1. goldenen Felde der mit Kreuz und