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Königreichs Bayern, V. 91: v. Handel. — v. Hofner, II. Tab. 94.— v. Lang, S. 3G7. — v. Ilellbach, I. S. 503 (siininitlich: v. Ilandl).
Bayern. Ein aus dem Württerabergischen stammendes Adels-geschlecht, dessen Adel bis zu Peter v. II., welcher 1605 Hofraths-secretair in Mei'gentheim und nachher Amtmann in Neckars-Ulmwar, erprobt ist. Ein Urenkel desselben, Sebastian Heinrich Jo-seph v. IL, geb. 1751, k. bayer. Kümmerer und Generalmajor,wurde in die Adelsmatrikel des Königreichs Bayern eingetragen.
v. Happe.
Im goldenen Schilde ein seh rügrechter, rother Balken, welchermit drei unter einander stehenden, die Schärfe nach oben kehren-den, sichelförmigen, silbernen Heppen oder Weinmessern belegt ist.Auf dem Schilde steht ein, mit einem von Roth und Gold achtmalgewundenen Wulste bedeckter Helm, welcher eine rothe, den Zipfelmit Quaste links kehrende Mutze mit vorn gelheiltem, silbernemAufschlage trügt. — Abdrücke von Petschaften. — Wappenbuch d.Preuss. Monarchie, III. 39. — v. Ilellbach, I. S. 505. — N. Preuss.Adelslcx., IL S. 327 und 328. — Freih. v. Ledebur, I. S. 318.
Preussen. Wilhelm Friedrich v. Happe, kurbrandenburgischerRath und Ober-Licent-Einnehmer, erhielt vom Kaiser Leopold L,1. März 1698, ein Diplom des demselben zustehenden alten Adels,welches vom Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg be-stätigt wurde. Der Enkel desselben, Franz Wilhelm v. Happe, geb.1684, gest. 1760, k. preuss. Geh. Staatsrath, Vice-Prüsident unddirigirender Minister des General - Directorium, welcher früher mitmehreren diplomatischen Sendungen betraut worden war, hinterliessaus der Ehe mit Mariane Freiin v. Wrede drei Söhne, AlexanderChristoph, Ludwig Wilhelm und Ernst Wilhelm, welche die ansehn-lichen Güter desselben im Brandenburgischen: Lancke, Prenden,Utzdorf, Sopbienstädt etc. erbten. Von den Nachkommen standenmehrere in der k. preuss. Armee, doch ist in den letzten Decen-nien der Gegenwart, nach Freiherrn v. Ledebur, der Stamm aus-gegangen.