Druckschrift 
4 (1857)
Entstehung
Seite
160
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Heinrich v. Günterrode. Der goldene Zweig, auf welchem die Eulesitzt, liegt quer, und statt der Krone des Helmes findet sich einrother, platter Hut mit breitem, silbernem Ueberschlage. Das Wap-pen im Stammbaum zeigte die Eule, selbst im Schilde, ohne Stern).- Knauth, S. 509 und 510: v. Gilnlherod. Gaulie, I. S. 719722: v. Giinterodt, Giinderode. Biedermann, Geschlechtsregi-ster des Ortes Rhön und Werra, I. Verzeichniss. N. Genealog.Handbuch, 1777. S. 226, und 1778. S. 99101. D. Andr.Müller, Verzeichniss des alten Geschlechts derer v. Günterode, inden Sammlungen zur siichs. Geschichte, 1. S. 327, und in KreysigsBeiträgen, IV. S. 4156, mit einer Geschlechtstafel, so wie auchVI. S. 273 u. folg. Wolf, Eichsfeldische Urkunden, S. 13.v. Ilellbach, I. S. 476 und 77: Günterrode, Günderode (Gilnlherod)'! Gen. Taschenb. d. freih. Häuser, 1848. S. 144149, und 1857.S. 275278. Freih. v. Ledebur, 1. S. 299, und handschriftlicheNotizen.

Das freiherrliche Wappen nach dem vom Kaiser Rudolph II.zu Anfange des 17. Jahrhunderts ertheillen Diplome ist nach Val.König, II. S. 436, folgendes: Schild geviert, mit Mittelschilde. Imblauen Mittelschilde eine auf einem holzlärbenen Aste sitzende, gol-den gekrönte, graue Eule mit einem vor sich habenden, goldenen,sechsgespitzten Sterne. 1 (in Gold, s. unten) ein schwarzer, gol-den gekrönter, mit ausgesperrten Flügeln auf einem holzlärbenenAste stehender einfacher Adler. 2 in Roth ein aufrecht stehender,zum Grimm gerüsteter, golden gekrönter, silberner Lowe mit auf-gesperrtem Rachen, rother, ausschlagender Zunge und erhobenem,doppeltem Schwede, welcher in der vorderen, rechten Franke einblosses Schwert, in der linken aber einen abgehauenen Menschen-kopf hält; 3 ebenfalls in Roth auf einem grünen Kissen mit viersilbernen Quasten ein silbernes Bracken-Hündchen mit goldenemHalsbande und oben dergleichem Ringe, und 4 in Gold eine silbernefranzösische Lilie und unter derselben zwei rotho Rosen. Auf demSchilde stehen zwei golden gekrönte Helme. Auf dem rechtenHelme steht auf einem holzfarbenen Aste der golden gekrönte, mitausgesperrten Flügeln zum Flug geschickte, schwarze, einfache Ad-ler des 1. Feldes, und auf dem linken Helme ruht eine golden ge-krönte Eule mit einem vor sich habenden, sechsfach gespitzten,goldenen Sterne. Die Ilelmdecken sind rechts golden und blau,links aber roth und silbern. Diese von Val. König mitgetheille Be-schreibung des freiherrlichen Wappens giebt auch v. Meding, II.