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zwar vorwärts, doch mehr links gekehrt, mit zur Linken schweben-dem Sterne, steht auf einem quer liegenden, oben zwei-, unten ein-mal geasteten, goldenen Aste. Die Helmdecken sind blau und sil-bern. Die „Declaration" sagt: der Kauz oder die Eule von natür-licher Farbe, die Krone mit dem Aste und Sterne gelb, die Helm-decke blau und weiss). — Sinapius, I. S. 422 (giebt das Wappen,wie oben angeführt, nennt aber das Wappenbild einen Uhu, undcitirt Spener, welcher die Figur im Schilde: Bubonem aureo stipitiinsistentein nennt. — Val. König, II. S. 427—448: v. Güntherod(der Zweig liegt quer, ist aber nach oben rechts wie links gebogen,au der rechten Seile vorn eingekerbt und unten zweimal geastet,die rechts gekehrte Eule sieht vorwärts, ist mit einer fünfzinkigenKrone gekrönt, und der Stern schwebt rechts. In der Beschreibungist das Wappen, wie folgt, angegeben: in einem blauen Schildeeine, auf einem zu beiden Enden verstümmelt gezackten Aste sitzende,golden gekrönte Eule, beide von natürlicher Farbe, mit einem vor-gestellten, sechsfach gespitzten, goldenen Sterne. Auf dem gekrön-ten Helme ruht ein dergleichen Ast mit darauf sitzender Eule undvor sich habendem, goldenem Sterne. Die Hehndecken sind blauund golden. Doch setzt, was die Farbe der Eule betrifft, Val. Kö-nig hinzu, dass Johann Just Winckelmann in der Beschreibung desFürstenthums Hessen und Hirschfeld die Eule silbern (den Ast grün)gemalt haben wolle. Winckelmann schrieb nämlich: Candida juxtase Gunterodi noclua stellam en habet et ramo considet in viridi).— v. Meding, II. S. 214—216 (sieht zunächst auf Humbracht, dadie Gemahlin desselben aus dem Geschlechte derer v. Günderode,welches er aber Günterrode schrieb, stammte, und setzt hinzu, dass,wie Humbracht angegeben, sich das Wappen auch auf dem Titel-kupfer zu dem Staatsrechte des Herrn v. Günterode abgebildet finde,doch fehle in dieser Abbildung der Stern über dem mit einem Hutebedeckten Helme, und der Stern im Schilde sei silbern, v. Medinggeht dann auf Sinapius, Val. König, eine Stammbuchszeichnung,Siebmacher und einen Stammbaum über. Was die verschiedenenAbbildungen in Siebmachers, oder wie bekanntlich v. Meding immersagt, in Fürstens Wappenbuche betrifft, so giebt derselbe an, dasser der Verschiedenheit der Wappen in den Linien (s. oben) meh-reren Glauben beimessen würde, wenn Humbracht ihrer gedachthätte, was um so eher geschehen sein würde, da seine Gemahlinvon der Frankfurter Linie gestammt habe. Die erwähnte Stamm-buchzeichnung ist vom Jahre 1577 und trägt die Unterschrift: