Druckschrift 
4 (1857)
Entstehung
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Fröhlich v. Fröhlichst)urg.

Stammwappen. Im silbernen Schilde ein aus einem grünenDreiberge naeli der rechten Seite aufwachsender, rother Hirsch mitachtendigem Geweihe. Auf dem Schilde steht ein gekrönter Helm,aus welchem der Rumpf einer vorwärtssehenden, blau gekleidetenJungfrau aufwächst, welche auf dem Haupte einen mit einem brei-ten Pfauenschweife besteckten Kranz von rothen Rosen trägt. DieHelmdecken sind roth und silbern (s. unten v. Ilefner).

Vermehrtes Wappen nach dem Diplome von 1702 (s. unten).Schild geviert mit Mittelsehilde. Im silbernen Mittelschilde der ausdem Dreiberge aufwachsende Hirsch des Stammvvappens. 1 und 4von Gold und Schwarz quer getheilt mit einer, aus dem Schwarzenaufwachsenden, vorwärtssehenden, blau gekleideten Jungfrau mit gol-denein Gürtel, welche auf dem Haupte einen mit einem Pfauen-schweife von drei Gedern besteckten Kranz von rothen Rosen, vonwelchen vorn drei zu sehen sind, tragt und beide Arme ausbreitet;2 und 3 von Silber und Roth quer getheilt mit einer auf einemgrünen Dreiberge stehenden Burg von gewechselten Farben. Die-selbe hat ein schwarzes Thor, zwei neben einander stehende Fen-ster und oben drei Zinnen. Auf dem Schilde stehen zwei gekrönteHelme. Der rechte Hehn trägt den Rumpf der aufwachsendenJungfrau des Stammwappens, und der linke zwischen einem offenenAdlersflnge, dessen rechter Flügel roth, der linke silbern ist, dieauf dem Dreiberge stehende Burg des 2. und 3. Feldes. Die Helm-decken sind rechts blau und golden, und links roth und silbern. Wappenbuch d. Könige. Bayern, V. 47. v. Hefner, II. 88u. S. 77 u. 78. v. Lang, S. 339 u. 340. Megerle v. Mühl-fehl, Ergänzungsband, S. 291 : Fröhlich v. Fröhlichspurg. v. Hell-bach, I. S. 389: Frölich v. Frölichsburg.

Oesterreich, Bayern. Dominik Fröhlich v. Fröhlichsburg,oberöslerrerchischer Hofkammer-Secretair und Hausmeister zu Neu-hof, erhielt mit seinen beiden Vettern, Johann Christoph F. v. F.,Professor und Regimenls-Advocaten, und Franz Ignaz F. v. F. vomKaiser Leopold I., 1702, die Bestätigung des ihnen zustehendenAdels mit Vermehrung des Wappens. Dieselben stammten aus eineralten tirolischen Adelsfamilie, als deren Glied der kaiserliche Rathund Fiscal in Tirol F. v. F., welcher später Domcapitels-Syndicusin Passau war, vom Kaiser Leopold L, 20. Mai 1692, mittelst einesbesonderen Diploms anerkannt wurde. Nach v. Lang waren zwei