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Urenkel desselben, die Brüder Joseph Franz de Paula Anton F. v. F.,geb. 1769, ehemaliger fürstl. Passauischer Truchsess, und JohannBaptist Anton F. v. F., geh. 1778, ehemaliger fürstl. PassauischerHofrath, in die Adelsmatrikel des Königreichs Bayern eingetragen.
v. Fuchs, Freiherren.
Schild golden eingefasst und geviert, mit Mittelschildc. Im sil-bernen Mittelschilde ein schrägrechts gelegter, gritner Eichenzweig,welcher sich mit einem schräglinks gelegten Palmzweige kreuzt.Beide Zweige sind mit einem goldenen Bande mittelst Schleife zu-sammengebunden. 1 und 4 in Gold ein an die Tlieilungslinie derFelder angeschlossener, golden gekrönter und bewehrter, schwarzer,halber Adler, und 2 und 3 in Blau ein einwärts gekehrter, dochauswärts sehender Fuchs von natürlicher Farbe. Auf dem Schildestehen zwei gekrönte Helme. Der rechte Hehn trägt die gekreuz-ten, mit einem Bande gebundenen Zweige des Mittelschildes, undaus dem linken wächst, zwischen einem offenen, schwarzen Adlers-llugc, der Fuchs des 2. und 3. Feldes auf. Die Decken des rech-ten Helmes sind grün und silbern, und die des linken schwarz undgolden. — Wappenb. der Preuss. Monarchie, 11. 37. — N. Preuss.Adclslex., II. S. 201 und 202. — v. Hellbach, I. S. 390 und 391.— Frcih. v. Ledebur, 1. S. 238. — Das Stammwappcn der Familiezeigte einen der Länge nach gclheilten Schild: rechts in Gold einenan die Tlieilungslinie angeschlossenen, halben, schwarzen Adler,links in Blau einen aufrecht gestellten, links gekehrten Fuchs. Aufdem gekrönten Helme wuchs, zwischen einem offenen Atilersfluge,der Fuchs der linken Schildeshälfte auf. Die Helmdecken warenblau und golden. — Wappenbuch der Preuss. Monarchie, III. 22.
Preussen. Paul Fuchs — Sohn des Superintendenten Sa-muel Fuchs in Stettin — geb. 15. Dec. 1640, gest. 7. Aug. 1704als k. preuss. wirkt. Geb. Kriegsralh, Etatsminister, Canzler vonHinterpommern, Herr auf Malchow im Brandenburgischen und Fuchs-höfen und Wedderau in Preussen etc., wurde vom Kaiser Leopold 1.in den Adelstand erhoben, und Kurfürst Friedrich Wilhelm vonBrandenburg erkannte diese Erhebung, 11. Dec. 1684, an. Später,1701, erhielt derselbe den Reichsfreiherrenstand. Von ihm stammteJohann Paul Freiherr v. Fuchs, k. preuss. Hof- und Ravensbergs