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einwärts schreitendes Lamm auf einem grünen Dreiberge; 2 und 3in Silber ein nach einwärts aufgerichteter, goldener Löwe mit auf-geworfenem Schweife. Auf dem Schilde steht ein gekrönter Helm,welcher, zwischen zwei von Silber und Roth mit gewechselten Far-ben quer getheilten und in den Mündungen mit drei goldenen Klee-blättern besteckten Büffelshörnern, das Lamm des 1. und 4. Feldesnach der rechten Seite schreitend trägt. Die Helmdecken sind rothund silbern. — Handschriftliche Notizen. — Sicbinacher, IV. 61und 311. — N. Geneal. Handbuch, 1777. S. 204 -206, und 1778.S. 267 und 268, Nachtrag, 11. S. 145, und IL Nachtrag, S. 9. —v. Hellbach, I. S. 368.
Frankfurt a. M. Das nunmehr gänzlich erloschene Ge-schlecht derer Fleischbein v. Kleeberg stammte aller Wahrscheinlich-keit nach aus Babenhausen, wo 1547 Hans Fleischbein lebte, wel-cher später nach Frankfurt a. M. übersiedelte. Die in letztererStadt ansässigen Gebrüder, Caspar Philipp, Johann Philipp und Ni-colaus Fleischbein, wurden vom Kaiser Ferdinand III., laut Diplomsd. d. Wien, 25. März 1639, in den Reichsadelstand erhoben, „weilKaiser Rudolph IL, desgleichen Kaiser Ferdinand II. ihr allanererb-tes, 1530 vom Kaiser Ferdinand I. erlangtes Wappen ihrem Vetterselig, Caspar Fleischbein, J. U. L., Jurisconsultus, Comes palatinusund der Röm. Kais. Majestät und kurfürstl. Mainzischer Hofrath(gest. 1627), laut Diploms d. d. Prag, 12. Jan. 1608, confirmirt undverbessert, ihn auch in den Stand des Adels erhoben, welcher ohneLeibeserben gestorben, sie aber seine nächsten Erben seien undnicht in diesem Adelsbrief begriffen." Laut Diploms d. d. Wien,23. Nov. 1665, confirmirte und renovirte Kaiser Leopold 1. nichtnur dem Jobann Philipp v. Fleischbein, welcher von den oben ge-nannten drei Brüdern damals nur noch allein am Leben war, die-sen Adel, sondern vermehrte auch, wie angegeben, dessen Wappenund gab ihm und seinen Nachkommen das Recht, sich Fleischbeinv. Kleeberg nennen und schreiben zu dürfen. Von 1621 bis 1824,in welchem letzteren Jahre das Geschlecht erloschen ist, gehörtedasselbe der altadeligen Gesellschaft des Hauses Frauenstein zuFrankfurt a. M. und von 1755 mit einem Gliede, dem Jobann Da-niel Fleischbein v. Kleeberg, auch der altadeligen Ganerbschaft desHauses Alten-Limpurg in Frankfurt a. M. an.