Druckschrift 
4 (1857)
Entstehung
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teil Kurfürsten und später Hauptmann zu Spandau; Hans v. F.,Hauptmann zu Belitz, und Conrad v. F. waren 1564 mit dem Kur-fürsten Joachim 11. zu Brandenburg auf dem kaiserlichen Wahltagezu Frankfurt am Main, auf welchem Kaiser Maximilian II. gewähltwurde, und Henning v. F., ein Sohn des oben genannten kurbran-denburg. Hofmarschalls Georg v. F., starb 1630 als Ober-Schenkeam Hofe des Kurfürsten Georg Wilhelm zu Brandenburg und alsJohanniler-Ordens-Comthur zu Werben. Adam Christoph v. F. ausdem Hause Wittbrietzen (im jetzigen Kreise Zauche-Belzig) stieg inder k. preuss. Armee von Ehrenstufe zu Ehrenstufe, wurde endlich1745 Generalfeldmarschall und starb 1748 im 85. Jahre, nachdemer 68 Jahre dem Kurfürsten Friedrich Wilhelm zu Brandenburgund den Königen Friedrich I., Friedrich Wilhelm 1. und Friedrich 11.von Preussen die treuesten und redlichsten Dienste geleistet hatte.Der Bruder desselben, Henning Ehrenreich v. F., besass die GüterGross- und Klein-Zieten im Teltower Kreise. Von Letzterem stammteCarl Friedrich v. Flans, gest. 1763, k. preuss. Generalmajor undChef eines Dragoner-Regiments, vermählt mit Alexandrine Dorotheav. Friedeborn, aus welcher Ehe drei Sühne entsprossten. Derjüngste dieser Sühne, August Ferdinand v. F., geb. 1755, starb(s. den so wichtigen Aufsatz des Freiherrn v. Ledebur über von17401840 erloschene märkische Adelsfamilien in den MärkischenForschungen, Bd. II. S. 374388, S. 384), nachdem er seinen mitCaroline Marie Philippine v. Barfuss erzeugten einzigen Sohn imAlter von 7 Jahren, im März 1803, verloren hatte, als k. preuss.Major und Director des Pagen-Instituts zu Potsdam, 17. Sept. 1804,und schloss, so viel bekannt ist, als letzter männlicher Sprosse dasalte, durch eine lange Reihe ausgezeichneter Männer so bekannt ge-wordene Geschlecht.

Fleischbein v. Kleeberg.

Stammwappen. Im rothen Schilde ein nach der rechten Seiteschreitendes, silbernes Lamm. Auf dem Schilde steht ein gekrön-ter Helm, welcher, zwischen zwei von Silber und Roth mit gewech-selten Farben quer getheilten Büffelshörnern, das Lamm des Schil-des trägt. Die Hehndecken sind rolli und silbern.

Vermehrtes Wappen. Schild geviert: 1 und 4 in Roth ein