125
Auf dem Helme eine gelbe Krone, die Fliigel schwarz lind weissabgetheilt, die Schwerter darin roth, die Helmdecken schwarz undweiss), und I. 171: Die Flans, Sächsisch (ganz wie I. 146, nursind die Waffen des Adlers roth. Die „Declaration" sagt ausdrück-lich: die Fitsse roth). — Dienemann, S. 168. No. 14 u. S. 182 nachAufschwürung vom Jahre 1736 (der rechte Flügel des Fluges aufdem Helme ist viermal schrägrechts, der linke viermal schräglinksgetheilt, und jeder Flügel ist mit einem rothen Schwerte, dessenKnopf sich einwärts kehrt, belegt).— v. Meding, I. S. 157 und 158(beschreibt zuerst das Wappen nach Dienemann und dann nach Sieb-macher, I. 171). — Angeli, S. 39. — Pfellinger, I. S. 333. — Si-napius, II. S. 624 und 625. — Gauhe, I. S. 533 und 534: v. Flans.v. Ilellbach, 1. S. 367: Flanss, Flans, Flanz. — N. Preuss. Adelslex.,II. S. 173 und 174: v. Flans, Flansz (beschreibt das Wappen nachden beiden Siebmacherschen Abbildungen, doch sind die Flügelauf dem Helme sehr unrichtig angegeben). — Freih. v. Ledebur, I.S. 222 und 223: v. Flans.
Preussen. Altes, märkisches, niedersächsisches, brandenbur-gisches, thüringisches, schlesisches, rheinländisches Adelsgeschlecht.Angeli (a. a. 0.) giebt an, dass dasselbe in die Marken 926 nachVertreibung der Wenden gekommen sei, und von PfefTinger (a. a. 0.)wird Berthold Flans um 1101 unter die Aebte zu St. Michaelis inLüneburg gezählt. Im Brandenburgischen war schon 1344 Baum-garten im jetzigen Kreise Ruppin in der Hand der Familie, und zudem thüringischen Adel gehörte dieselbe nach früheren Angabenbereits im 15. Jahrhunderte, doch giebt Freih. v. Ledebur (a. a. 0.)an, dass das Geschlecht aus Thüringen selbst stamme und dassdasselbe in älteren Urkunden auch v. Orlamitnde genannt sei. NachSchlesien, in die Rheinlande und nach Preussen ist die Familie im16. Jahrhundert gekommen. Der Gülerbesitz derselben, welcher imLaufe der Zeit mehrfach wechselte, ist in Bezug auf die ProvinzenBrandenburg und Sachsen, die Rheinlande und Preussen im Adels-lexicon der Preuss. Monarchie, wie in diesem Werke immer, sehrgenau angegeben. — Die am meisten bekannt gewordenen Spros-sen des Geschlechts aus früherer Zeit standen in kurbrandenburgi-schen Hofdiensten, in späterer Zeit gelangten mehrere in der k.preuss. Armee zu hohen Ehrenstellen. Dietrich v. F., Oberst-Hof-meister am Hofe des Kurfürsten Joachim 1. Nestor zu Brandenburg,begleitete denselben 1509 auf das Turnier zu Ruppin; Georg v. F.,Herr auf Glinicke, Gross-Machenow, war Hofmarschall des genann-