Druckschrift 
4 (1857)
Entstehung
Seite
122
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Preussen, Schweiz. Daniel Fellenlierg, Mitglied des gros-sen Raths im Canton Bern, wurde vom Könige Friedrich Wilhelm I.von Preussen, 20. April 1728, in den Adelstand des KönigreichsPreussen erhohen. Der Stamm ist erloschen.

Firnhaber v. Eberstein.

Schild geviert: 1 von Blau und Gold der Lange nach getheiltmit einem vorwärts gekehrten Löwen von gewechselten Farben,welcher in jeder Vorderpranke drei Ilaferhalme von natürlicherFarbe hält; 2 und 3 in Silber auf einem rothen Dreiberge einrechts gekehrter, schwarzer Eberskopf, und 4 in Blau eine goldeneGarbe. Auf dem Schilde stehen zwei gekrönte Helme. Der rechteHelm trägt den Löwen des 1. Feldes mit den Haferhahnen in denPranken, und der linke den Dreiberg mit dem Eberskopfe des 2.und 3. Feldes. Die Helmdecken sind rechts blau und golden, undlinks schwarz und silbern. Handschriftliche Notizen. Frank-furter Rathswappenkaleuder vom Jahre 1756 u. 1757. Supplementzu Siebmachers Wappenbuch, X. 13. v. Hefner, II. Bd. 2. Hfl.Tab. 6 und S. 8. N. Geneal. Handbuch, 1777. S. 202 und 203,und Nachtrag, Bd. II. S. 145. v. Hellbach, I. S. 363.

Frankfurt am Main. Der Stammvater dieses Geschlechtes,Johann Christoph Firnhaber, gebürtig aus Wertheim, machte sich1678 zu Frankfurt a. M. ansässig, wo später der Sohn desselben,Johann Bernhard Firnhaber, als Senator in den Rath kam und 1734und 1743 das jüngere Bürgermeisteramt bekleidete. Letztererwurde vom Kaiser Franz L, 1755, mit dem Prüdicate: v. Eberstein,unter Erlheilung des oben beschriebenen Wappens, in den Reichs-adelstand erhoben, doch ist die Nachkommenschaft desselben mitdem 1849 verstorbenen kurfürstl. hess. Kammerherrn Johann Con-rad Firnhaber v. Eberstein im Mannsstamme wieder erloschen.

Fischer v. Rieselbach, Ritter.

Schild durch einen silbernen, gellutheten Querbalken, und inder unteren Hälfte der Länge nach getheilt, dreifeldrig: 1 (oben)