Druckschrift 
4 (1857)
Entstehung
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ein gekrönter Helm, welcher einen offenen, silbernen Adlersflngträgt, dessen Flöge] je mit einem blauen, mit einem sechsstrahligen,goldenen Sterne belasteten Querbalken belegt sind. Die Helmdeckensind blau und silbern. Abdrücke von Petschaften, welche denSchild, mit einer siebenperligen Krone bedeckt, ohne Helm undHelmschmuck zeigen. v. Hefner, II. 29 und S. 33. v. Lang,S. 118. v. Hellbach, 1. S. 322.

Bayern. Aaron Elias Seligmann, gebürtig aus Laim in derPfalz, k. bayerischer Hofbanquier in München, wurde vom KönigeMaximilian I. Joseph von Bayern, 22. Sept. 1814, unter dem Na-men v. Eichthal und unter Erlheilung des beschriebenen Wappens,welchem das Wappen der ausgestorbenen Familie v. Thalmann inAugsburg zu Grunde gelegt worden war, in den Freiherrenstand desKönigreichs Bayern erhohen. Was das Wappen derer v. Thalmannanlangt, so giebt dasselbe Siebmacher, III. 198: Die Thalmanner,Augsburgisches ehrbares Geschlecht, wie folgt: Schild der Längenach getheilt: rechts in Gold ein rechtssehender, schwarzer Adler;links in Gold zwei schwarze neben einander aus dem Schildesfusseaufsteigende Spitzen (für Berge, welche es sein sollen, kann mandieselben in Siebmachers Abbildung nicht ansehen), über welchenzwei sechsstrahlige, schwarze Sterne schweben. Auf dem Schildestellt ein gekrönter Helm, aus welchem, zwischen einem offenen,schwarzen Adlersfluge, der Rumpf eines vorwärtssehenden Mannesaufwächst. Die Kleidung desselben ist der Länge nach von Schwarzund Gold getheilt, auf der Brust mit zwei Sternen von gewechsel-ten Farben belegt und der Kopf mit einem von Gold und Schwarzgewundenen Bausche bedeckt, dessen Bänder links abfliegen, undwelcher mit drei Straussenfedern, schwarz, golden, schwarz, bestecktist. Die Hehndecken sind schwarz und golden. Ist das v. Thal-mann'sche Wappen nicht später anders, als Siebmacher angegeben,geführt worden, so ist nur der eine Theil vom Schilde desselben,und zwar in ganz anderen Farben, in das Wappen der Freiherrenv. Eichthal übergegangen.

v. Eimbeck.

Schild von Gold und Roth der Länge nach getheilt, mit einemschräglinks gelegten, die Spitze nach unten und rechts, das Gefieder