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v. Ehrenschild, in den böhmischen Ritterstand erhoben. Derselbewar mit Martha Rosalie v. Hayn vermählt, aus welcher Ehe zehnSühne und fünf Tochter stammten, doch soll, wie das N. Preuss.Adelslexicon angiebt, das Geschlecht in Schlesien schon lange aus-gegangen sein. Nach Freiherrn v. Ledebur war die Familie 1775mit Burkau im Kreise Glogau angesessen. Im N. Preuss. Adels-lexicon wird zu dieser Familie Conrad v. Ehrenschild, gest. 1698,kün. dänischer Staatsminister, Geh., wie auch Staats- und Canzlei-rath, Landdrost zu Pinneberg und Herr auf Teichhof, gerechnet.
v. Eicliler.
Im schwarzen Schilde ein mit fünf Wurzeln ausgerissener,oben abgehauener, auf jeder Seite zweimal geasteter, goldener Eichen-slamm, mit zwei goldenen Blättern und zwei Eicheln, die Blätteran den Seiten oben, die Eicheln nach unten zu. Auf dem Schildesteht ein gekrönter Ilelm, welcher den Eichenstamm des Schildes,ohne die Wurzeln, trägt. Die Helmdecken sind schwarz und gol-den. — Wappenb. d. Preuss. Monarchie, III. 11. — N. Preuss.Adelslexicon, II. S. 115. — Freih. v. Ledebur, I. S. 195.
Preuss e il. Preussisches Adelsgeschlecht, aus welchem Spros-sen früher in der k. preuss. Armee dienten. Heinrich v. Eichler,bis 1806 Capitain in der ostpreussischen Füsilierbrigade zu Memel,trat 1809 als Major im 1. Infanterie-Regimente aus dem activenDienste und starb zu Tilsit 1831 im 81. Jahre, und ein Sohn des-selben war 1828 Capitain im 17. Infanterie-Regimente. Wahr-scheinlich ist der Adel in der Person des oben genannten Majorsv. E., und zwar, dem Wappen nach, in der ersten Zeit der Regie-rung des Königs Friedrich Wilhelm III. von Preussen, in die Fa-milie gekommen.
v. Eichthal, Freiherren.
Im blauen Schilde zwei aus dem Schildesfusse neben einanderaufsteigende, silberne Berge mit fünf Spitzen, Uber welchen zweisechsstrahlige, goldene Sterne schweben. Auf dem Schilde steht