Druckschrift 
4 (1857)
Entstehung
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v. Doussa.

Schild von Silber und Blau achtmal quer gestreift mit einemrechtsgekehrten, doch nach der linken Seite sehenden, goldenenLöwen mit rother, ausgeschlagener Zunge und hochaufgeschlagenemSchweife. Auf dem Schilde steht ein gekrönter Helm, aus welchem,zwischen einem offenen Adlerstluge, dessen rechter Flügel golden,der linke roth ist, der Löwe des Schildes aufwächst. Die Ilelm-decken sind rechts schwarz und golden, links roth und silbern.Wappenh. d. Preuss. Monarchie, III. 8. v. Hellbach, 1. S. 293. N. Preuss. Adelslex., II. S. 439, III. S. 7, und V. S. 134 (derSchild ist unrichtig, nämlich roth und mit drei silbernen Querbal-ken belegt, angegeben). Frein. v. Ledebur, I. S. 178 und 179.

Preussen. Der k. preuss. Hauptmann der 6. Artillerie-Bri-gade Doussa wurde vom Könige Friedrich Wilhelm III. von Preus-sen, 12. Aug. 1818, in den Adelstand des Königreichs Preussenerhoben.

v. Drachstet (Drachstedt).

Im blauen Schilde ein rechtsgekehrter, gekrönter, feuerspeien-der, goldener Drache. Auf dem Schilde steht ein gekrönter Helm,welcher den Drachen des Schildes vor einer goldenen Säule trägt,die mit sechs Straussenfedern besteckt ist, von denen drei, welcheblau, sich rechts, drei aber, welche golden sind, links keh-ren. Die Helmdecken sind blau und golden. Wappenb. d. Preuss.Monarchie, III. 8. v. Hellbach, I. S. 294. N. Preuss. Adejs-Iexicon, V. S. 134 (tingirt den Schild roth, erwähnt nicht, dass derDrache im Schilde gekrönt ist, sagt vom Helmschmucke: auf deinHelme eine Krone, darauf steht der Drache mit einer goldenenKrone, die mit sechs Straussenfedern, von denen drei roth, dreigolden sind, besteckt ist, und tingirt die Helmdecken roth und gol-den). Freih. v. Ledebur, I. S. 179.

Preussen. Bartel Drachstet wurde vom Kaiser Ferdinand I1. Juni 1559, mit seinem Sohne, D. Philipp D., der Stadt BreslauPhysicus, und dem ganzen Geschlechte in den Reichsadelstand er-hoben, und Heinrich v. D., Sohn des Bartel v. D., so wie Bartho-lomäus v. D. und der Sohn desselben, Philipp v. D. und dessen