Druckschrift 
4 (1857)
Entstehung
Seite
93
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seinem Bruder, dem Privatmann I)., in den Adelstand erhoben.Diese Angabe findet sich im N. Preuss. Adelslexicon, I. S. 45, undscheint richtiger zu sein, als die gewöhnliche Annahme, dass beideBrüder Majore in der polnischen Kronengarde gewesen wären. DerMannsstamm des Geschlechts ist fortgesetzt worden.

y. Dornspach.

Schild geviert: 1 und 4 in Roth zwei silberne Pfähle; 2 und3 in Silber eine von unten bis an den oberen Feldesrand aufstei-gende, gebogene, goldene Spitze, welche mit einem vorwärtssehen-den, goldenen Löwenkopfe mit Halse belegt und oben im Silber,rechts und links, von einem solchen Löwenkopfe beseitet ist. Aufdem Schilde steht ein gekrönter Helm, welcher, zwischen einemoffenen, silbernen Adlersfluge, einen vorwärtssehenden, sitzenden,goldenen Löwen trägt. Die Helmdecken sind rechts rotli und sil-bern, links schwarz und golden. Wie beschrieben findet sichdas Wappen auf dem Leichensteine des Nicolaus v. Dornspach (s.unten), welcher erstere abgebildet ist in der Schrift: Nicol v. Dorns-pach, ein merkwürdiger Mann der Vorzeit und Zittaus, geschichtlichund abgebildet dargestellt durch C. G. May, Zittau 1811. Mönch,Wappenbuch Zittauischer Geschlechter, Tab. 35 (die Felder l und 4sind silbern, die Pfähle rotli tingirt, der Löwenkopf in der Spitzedes 2. und 3. Feldes fehlt, und die Spitze wird nur oben, rechtsund links, von einem vorwärtssehenden, goldenen Löwenkopfe ohneHals beseitet). Freih. v. Ledebur, I. S. 177, ohne Angabe desWappens.

Oesterreich, Sachsen. Nicolaus (Dornowitz) Dornspach,Herr auf Pöritzsch, ältester Bürgermeister zu Zittau, geb. 1516 zuTribau in Mähren, gest. 1580, k. k. wirk!. IJofrath, Rentmeisterder beiden Markgrafenlhümer Ober- und Niederlausilz, Justiz- undOeconomie-Commissair, wurde vom Kaiser Ferdinand I. (zwischen15581560) in den Adelstand erhoben, und erhielt, wie Freiherrv. Ledebur (a. a. 0.), doch ohne Näheres, angiebt, vom Kaiser Ru-dolph II. eine Wappenvermehrung.