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Söhne, Brüder lind Vettern erhielten vom Kurfürsten Friedrich Wil-helm von Brandenburg, 3. Oct. 1663, die Bestätigung des ihnenzustehenden Adels und Wappens. Die Familie war in der Ober-lausitz im jetzigen Kreise Rothenburg begütert und ist längst er-loschen.
v. Dresdner, Ritter.
Schild mit breitem Schildeshaupte. Der Schild ist quer ge-theilt: oben in Blau drei neben einander stehende, sechsstrahlige,Sterne; unten Gold ohne Bild. Im blauen Schilde ein rechtsgekehr-ter, goldener Löwe, welcher in den Vorderpranken drei neben ein-ander stehende, rechtsgekehrte, goldene Aehren emporhält. Aufdem Schilde stehen zwei gekrönte Helme. Aus dem rechten Helmewächst einwärtssehend der Löwe des Schildes mit den Aehren auf,und der linke trägt drei nebeneinander stehende, blaue Straussen-federn, deren oberer, nach vorn sieh kehrender Tlieil je mit einemsechsstrahligen, goldenen Sterne belegt ist. Die Decken beiderHelme sind blau und golden. — Handzeichnung und handschrift-liche Notizen. — Megerle v. Mühlfeld, S. 105. — v. Hellbach, I.S. 296.
Oesterreich. Carl Anton Dresdner, Fürstbischöflich-Gurki-scher Vicedom in Kärnten, wurde vom Kaiser Franz II., 8. Jan.1804, wegen seiner Verwendung bei der Militair-Verpflegungsbranche,in den erbländisch-österreichischen Ritterstand erhoben.
v. Dressler.
Schild mit einer schmalen, silbernen und einer etwas breiteren,blauen, inneren Einfassung und geviert: 1 und 4 durch einen vonGrün und Silber in zwei Reihen, jede zu sechs Feldern, geschach-ten Querbalken getheilt: oben in Schwarz ein schwebendes, silber-nes Kreuz, unten in Silber der Ilals und Kopf eines rechtssehen-den, schwarzen Pferdes; 2 und 3 in Roth eine schrägrechts gelegte,nach rechts wehende, mit goldenen Fransen besetzte und mit einemschwarzen Adler belegte, blaue Fahne an silberner, oben spitziger