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nischter, im Ellbogen nach rechts gekrümmter Arm, welcher in derFaust ein Schwert mit silbernem Grille nach oben hält, zwischeneinem ofl'enen Adlerslluge aufwächst. Der rechte Flügel des Flugesist von Gold und Blau quer getheilt, und der linke ist roth undvon einem silbernen, mit einer golden besaamten, rothen Hose be-legten Querbalken durchzogen. Die Helmdecken sind rechts blauund golden und links roth und silbern. — Abdrücke von Petschaf-ten. — Wappenb. d. Preuss. Monarchie, III. 3. — Siebmacher,IV. 45: Derenthaler, Geadelle (der Wulst ist von Ilolh, Silber, Blauund Gold gewunden, und der linke Flügel silbern und mit einerrothen Bose belegt). — v. Hellbach, I. S. 269. — N. Preuss. Adels-lcxic., 1. S. 409: v. Derenthall (tingirt den rechten Flügel blau undbelegt denselben mit einem goldenen Querbalken, der linke aberwird nach Siebmacher angegeben. Noch wird hinzugefügt, dassdie Familie, vor Erneuerung des Adels, im silbernen Schilde dreigrüne Seeblätter geführt habe). — Freih. v. Ledebur, I. S. 162:v. Dehrentbal, Derenthal.
Preussen. Daniel Ernst v. Dehrenthall, k. preuss. Kammer-rath und Landrenlmeister der Grafschaft Ravensberg, erhielt vomKönige Friedrich I. von Preussen, 22. Mai 1703, ein Erneuerungs-diplom des ihm zustehenden Adels. Derselbe stammte aus einemwestphälischen Adelsgeschiechte, welches 1662 Nutzungen im jetzi-gen Kreise Warburg besass. Das N. Preuss. Adelslexicon (a. a. 0.)nennt als einen Nachkommen des Daniel Ernst v. D. den ehemali-gen llolmarschall am Hofe der Prinzessin Amalie von Preussen,Otto Philipp Freih. v. D., welcher 1831 zu Jacobshagen in Pom-mern starb, und bezeichnet die im preussischen Staate (1836) leben-den Sprossen der Familie v. I). als Sühne und Enkel desselben.Als Sühne aus der Ehe mit einer v. Normann werden Albert Freih.v. D., Herr auf Bütow im Kreise Naugardt in Pommern, vermähltmit Luise v. d. Marwitz, aus welcher Ehe zwei Sühne stammen,und Eduard Freiherr v. D. genannt, welcher sich nach dem ge-nannten Jahre mit Helena v. Arnim aus dem Hause Kröchendorfvermählt hat.