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No. 3 (Beide nehmen, wie angeführt, den Schild roth, die Pfahlesilbern an). — Wappenb. d. Preuss. Bheinprovinz, I. XXVII. 54und S. 30 (der Schild ist silbern, die Pfähle sind reih und derHelm ist gekrönt). — Fahne, II. 28. — Freih. v. Ledebur, 1.S. 156: v. Dael, Daell (wie Siebmacher, v. Steinen etc.). — VonPetschaften vorliegende Abdrücke zeigen im Schilde nur drei Pfähleund auf dem Helme, welcher weder gewulstet, noch gekrönt ist,einen offenen Adlersflug.
Preussen. Altes, westphälisches, aus der Grafschaft Markstammendes Adelsgeschlecht, dessen Stammsitz das gleichnamigeSchloss und Gut an der Vollme im jetzigen Kreise Hagen war.Das erwähnte Schloss kam im Anfange des 16. Jahrhunderts durchVermählung an die Familie v. Kalle. — v. Steinen, I. 4. Stück.S. 1347—1349, führt nach D. Mülherr und nach Joh. Minsen meh-rere Glieder der Familie an. Die von Mülherr erwähnten Gliederdes Geschlechts lebten zwischen 1238 und 1500, die von Minsenim 16. Jahrhunderte. Letzterer hat den Namen der Familie Daelgeschrieben, und dazu gesetzt: Familia emortua im Lande der Mark.Nicht uninteressant in Bezug auf die oben angegebene Annahmedes Wappenbuchs der Preuss. Rheinprovinz, hinsichtlich der Farbendes Schildes, ist, dass Minsen die nur drei Glieder umlassendeStammreihe, wie folgt, beginnt: N. v. Dael (hat im silbernen Schildedrei rothe Pfähle etc.). — Georg Heinrich v. D. war, wie Freih. v. Le-debur (a. a. 0.) angiebt, 1599 Domherr zu Hildesheim, und God-schalk v. D. starb 1612 als Abt zu Graffschaft im Herzogthume.Westphalen. Später blühte die Familie in der Rheinprovinz underwarb das Gut Kyll im Reg.-Bez. Düsseldorf. In die Adelsmatrikelder genannten Provinz ist Ludwig Caspar Joseph v. Daell (HausEyll, 7. Juli 1829, unter No. 85 der Edelleute) eingetragen worden.
v. Dehrenthall (Derenthall), auch Freiherren.
Schild golden eingefasst und der Länge nach gelheilt: rechtsin Roth ein die Sachsen links kehrender, silberner Adlersflügel,welcher mit einer fünfblätterigen, goldenbesaamten, rothen Rose be-legt ist; links in Blau ein goldener Querbalken. Auf dem Schildesteht ein, mit einem von Roth, Silber, Blau, Gold und Blau ge-wundenen Wulste bedeckter Hehn, aus welchem ein silbern gebar-