Druckschrift 
4 (1857)
Entstehung
Seite
78
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v. Creutz.

Schild golden eingefasst lind geviert mit Mittelschilde. Imblauen Mittelschilde ein gestürztes, mit der eingebogenen, rundenSpitze rechts gekehrtes, silbernes Büffelshorn. 1 und 4 in Silberein die Sachsen rechtskehrender, schwarzer Adlersflügel, und 2 und3 ebenfalls in Silber ein quergelegtes, das Mundstück links kehren-des, blaues Jagdhorn mit über sich geschlungenem, rothein BandeAuf dem Schilde steht ein gekrönter Hehn, welcher eine silberneLilie trägt. Hie Helmdecken sind blau, schwarz und silbern.Abdrücke von Petschaften. Wappenb. d. Preuss. Monarchie, III.1. v. Hellbach, I. S. 249. N. Preuss. Adelslex., I. S. 37 undS. 382, und V. S. 112. Freih. v. Ledebur, I. S. 151.

Preussen. Ehrenreich Bogislaw Creutz, k. preuss. Geh. Hof-Kammerrath, wurde vom Könige Friedrich I. von Preussen, 1. Dec.1708, in den Adelstand des Königreichs Preussen erhoben. Der-selbe, gest. 13. Febr. 1733 als k. preuss. Vicepräsident und diri-girender Minister des 2. Departements des Generaldirectoriums etc.,hinterliess aus der Ehe mit der Tochter des k, preuss. Geh. HalbesValentin v. Haeseler nur zwei Töchter, von welchen die eine, So-phie Alberline, sich mit dem damaligen künigl. General-Adjutanten,nachmaligem General-Lieutenant etc. Hans Christoph Friedrich Gra-fen v. Ilaack vermählte, die andere aber, wie das N. Preuss. Adels-lexicon, V. S. 112, angiebt, die Gemahlin des berühmten k. preuss.Generals der Cavallerie Friedrich Wilhelm v. Seydlitz wurde. :Der Minister v. Creutz halte in Pommern im Kreise Randow undGreiffenhagen bedeutende Besitzungen erworben. Ein Bruder des-selben, Friedrich Martin Creutz, war vom Könige Friedrich I. vonPreussen, 12. Febr. 1710, ebenfalls in den Adelstand erhoben wor-den, starb aber auch ohne männliche Nachkommen.

v. Daell.

Im rolhen Schilde drei silberne Pfähle. Auf dem Schilde stehtein mit einem rothsilbernen Wulste bedeckter Helm, welcher einenoffenen Adlersflug trägt, dessen rechter Flügel silbern, der linkeroth ist. Die Hehndecken sind roth und silbern. Siebmacher,II. 118: v. Daell, Nieder-Rheinländisch, und v. Steinen, I. Tab. XIII.