Druckschrift 
4 (1857)
Entstehung
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v. Conradi, Freiherren.

Im golden cingefassten, rothen Schilde drei (2 lind 1) miteinem Deckel bedeckte und mit linksgekehrtem Henkel versehene,silberne Krüge (Kannen). Auf dem Schilde stehen zwei Helme.Aus dem rechten, mit einer siebenperligen Ivrone gekrönten Helmewächst einwärtssehend ein golden gekrönter und bewehrter schwar-zer Adler auf, dessen Flügel mit goldenen Kleestengeln belegt sind,und der linke, mit einer gewöhnlichen Krone gekrönte Helm trägt,zwischen zwei silbernen Büffelshörnern, einen Krug, wie die imSchilde. Die Decken beider Helme sind roth und silbern. Wap-penbuch d. Preiiss. Monarchie, II. S. 32. v. Hellbach, I. S. 242. N. Preuss. Adelslex., I. S. 375, und III. S. 4. Freih. v. Le-debur, I. S. 147.

Preussen. Eduard Friedrich v. Conradi, k. preuss. Geh.Kriegsrath und Bürgermeister der Stadt Dnnzig, Herr auf Jenkau etc.,wurde vom Könige Friedrich Wilhelm III. von Preussen, 5. Juni1798, in den Freiherrenstand des Königreichs Preussen erhoben.Derselbe stammte aus einem alten adeligen Patriciergeschlcchle derStadt Danzig und ist der Stifter einer 1801, mit dem Fonds von200,000 Thalern, ins Leben getretenen Erziehungs-Anstalt zu Jen-kau, mit welcher 1819 ein Schullehrer-Seminar verbunden wurde.Der einzige Sohn desselben, Carl Friedrich v. Conradi, welcher 1784k. polnischer Kammerherr war, ist nach Allem vor dem Vater ge-storben.

v. Cossel.

Schild der Länge nach getheilt, mit Schildesfusse und Mittel-schilde. Mittelschild von Silber, Schwarz und Roth pfahlweise (derLänge nach) getheilt, ohne Bild. Hechts von Schwarz und Silberquer getheilt mit einem, auf dem Schildesfusse aufstehenden, schräg-rechts gestellten, durchaus rothen Schwerte, dessen Spitze in einergoldenen Krone steckt; links in Schwarz ein einwärtssehender, gol-den bewehrter, schwarzer Adler, dessen rechter Flügel halb und dierechte Klaue ganz von dem Mittelschilde bedeckt ist, und im blauenSchildesfusse ein rechtsgekehrter, goldener Löwe, welcher an derunteren Spitze des Mittelschildes mittelst eines beringten, um denLeib gelegten Bandes hängt. Auf dem Schilde stehen zwei gekrönte