Druckschrift 
4 (1857)
Entstehung
Seite
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v. Canitz erhielt vom Könige Friedrich II. von Preussen, 28. Oct.1780, die Erlauhniss, als Erhe der Schwester seiner Mutter, SophieTheresia verw. Freifrau v. Loos, geborenen v. Gulsmuths, mit seinemNamen und Wappen Namen und Wappen des freiherrlichen Ge-schlechts v. Loos, wie letzteres oben angegeben, zu vereinigen.Demselben fiel durch die erwähnte Erbschaft das Gut Jackschenauhei Domslau in Schlesien zu, doch starb er ohne männliche Nach-kommen zu hinterlassen, am 10. August 1823, daher diese Liniewieder erloschen ist. Was die Familie der Freiherren v. Loosanlangt, so glaubt Freih. v. Ledebur (a. a. 0.): dass dieselbe, un-geachtet der Verschiedenheit des Wappens, mit der Familie vomLoss, welche 1741 im kursächsischen Ileichsvicariate erhohen wurdeund 1852 im männlichen Stamme erlosch, eines Ursprunges ge-wesen sei, und dass die in dem Artikel Loss, Looss, Loos ange-führten Güter in Sachsen zumeist der hier in Rede stehenden Fa-milie v. Loos gehört hätten.

v. und zum Canstein, Freiherren.

Im silbernen Schilde ein rechtsgekehrter, freistehender, gekrön-ter, schwarzer Rabe. Auf dem Schilde steht ein gekrönter Ilelm,welcher eine golden gekrönte, mit sieben schwarzen Hahnenfedern,von welchen vier sich rechts, drei links kehren, besteckte, silberneSäule trägt, vor welcher der Rabe des Schildes, dieselbe rechts, wielinks überragend, steht. Die Ilelmdecken sind schwarz und silbern,und den Schild halten zwei vorwärtssehende, mit Laub bekränzteund umgürtete, wilde Männer, welche in der freien Hand eine Keuleeinwärts nach unten halten. Abdrücke von Petschaften. Hand-schriftliche Notizen (die Schildhalter sind als wilde Männer ange-führt, welche die äusseren Arme in die Seite stemmen, auch wirdangegeben, dass sich mitunter auch nur auf der rechten Seite einauf einer Keule ruhender, wilder Mann mit einem Epheugilrtel umdie Hüften, und dagegen auf der linken eine wilde Frau mit langen,fliegenden Haaren und mit grünem Epheukranze mn das Hauptfinde). v. Hefner, Bd. II. Hell 8, Adel des Ilerzogthums Nassau,Tab. 6, S. 5.

Vermehrtes Wappen. Schild mit Mittelschilde. Im silbernenMittelschilde ein rechtsgekehrter, freistehender, gekrönter, schwarzer