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4 (1857)
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sagt dann, dass wegen der Richtigkeit des Schildes nach Sinapius,

I. S. 312, Siebmacher, a. a. 0., so wie nach Stammbäumen undPetschaften kein Zweifel sei, dass aber, was die Helme anlange, dieFedern auf dem Spitzhute des linken Helmes verschieden gezeichnetwürden. Sinapius setze, unter Berufung auf Schüttgen, Historie desStifts Würzen, S. 734, und auf Frencelii Nomenclatura Lusatiaedrei Geierfedern von natürlicher Farbe auf den erwähnten Helm undwiderlege Spenern, welcher drei Blätter angegeben habe, doch sei inder oben erwähnten Lebensbeschreibung des Freih. v. Canitz Schütt-gens Angabe eben so, wie die in Lucae Schles. Denkwürdigkeiten,nach welcher letzteren die Federn Papageifedern sind, widerlegtworden, da das Reichsfreiherrendiplom ausdrücklich Straussenfedernangäbe. Schüttgen hat übrigens angegeben, das adelige Geschlechtderer v. Canitz habe den Namen von dem Dorfe Canitz und führeauch deshalb eine Geierfeder oben auf dein Helme, weil wendischKanetze von Kania, ein Geier, heisse. Auffällig ist, dass Schüttgennur von einer Geierfeder spricht, und noch auffälliger sind Fren-zers Worte: fatnilia nohilis a Canitz ex eodem Kania dcnomina-tionem habet, quod miivi pennamclypeus" ejus exhibeat. Vulguspiclorum sculptorumque pennam pavonis pingit fingitque, scd falsoquidem). Knauth, S. 492. Sinapius, I. S. 311318, und II.S. 323325. Carpzov, Oberlaus. Ehrentempel, II. S. 140148(das Wappen findet sich S. 143, und S. 145 wird eine Erklärungdesselben gegeben. Die Abbildung ist nach Sinapius entworfen. DerHut auf dem linken Helme ist in fünf Reihen, jede zu zwei Feldern,von Roth und Silber geschacht, und die Federn auf dem Hute sindals Papageifedern aufgeführt). Gauhe, I. S. 320 324, und

II. 14031408. v. Hellbach, I. S. 218 und 219. N. Preuss.Adelsex., I. S. 346348. Freih. v. Ledebur, I. S. 132 u. 133.

Sachsen, Preussen, Oesterreich. Alte, wohl sächsischeAdelsfamilie wendischer Abkunft, welche sich in der Lausitz, Schle-sien und dem früheren Preussen weit verbreitete, und später Frei-herren- und Grafendiplome erhielt. Der Ursprung des Geschlechtswird sehr verschieden angegeben. Einige lassen den Stammvateraus Irland kommen, Andere gehen denselben als burgundischen Rit-ter an, indem sie auf das Kreuz im Wappenschilde sehen, dochführte die Familie dieses Kreuz früher, als von einem burgundischenKreuze die Rede war. Für den Ursprung aus Sachsen erklärensich namentlich Peter Albin und Schüttgen. Ob das Geschlecht ausdem Meissnischen in die Lausitz, oder aus letzterer in ersteres ge-