Druckschrift 
4 (1857)
Entstehung
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und noch jetzt vorkommenden den freiherrlichen Charakter führen-den C.lieder der Familie v. Canitz führten und führen, soviel be-kannt, den Miltelschild und den mittleren Helm nicht, wohl aberist, als 1798 (s. unten) der preuss. Grafensland in eine Linie derFamilie, welche sich jetzt nicht Canitz, sondern Kanitz schreibt, kam,ein dritter Helm, und zwar als mittlerer, hinzugekommen, welcher dengolden gekrönten und bewehrten, auf den Flügeln mit den goldenenKleeslengeln belegten, schwarzen, preussischen Adler trägt. Den mitder Gralenkrone gekrönten Schild des gräflichen Wappens, welchessich in den deutschen Grafenhäusern der Gegenwart, I. S. 415, fin-det, halten zwei vor- und einwärtssehende, auf einem marmornenPostamente stehende, geharnischte Männer, derer Visir geöffnet, derHelm aber mit drei Straussenfedern, rotb, silbern, rolh, besetzt ist,und zwar so, dass die äussere Oberecke des Schildes rechts amgekrümten Ellbogen des linken Armes des rechten, links aber amrechten Ellbogen des linken Schildhallers anliegt. Die freie Hand derSchildhalter hält eine Turnierlanze. Das Stammwappen giebt zu-nächst Siebmacher, I. 61 : v. Kanitz, Schlesisch. Das Wappen stimmtganz mit dem überein, was oben über den Kanitz'schen Schild unddie beiden Helme desselben angeführt worden ist, nur ist der Spitz-lmt in fünf Reihen, jede zu zwei Feldern, geschacht. DieDecla-ration" sagt: ein weisser Schild, das Kreuz dadurch roth, die Ro-sen auch roth, mit gelben Blitzen. Auf dem vorderen Helm einrother Hut, mit einem weissen Stülp, das Rad gelb, die Windlichterauch gelb. Auf dem anderen Helme eine gelbe Krone, der Hutroth und weiss abgetheilt, das Knöpflein gelb, die Papageifedern anihrer Farbe und die flelmdecken roth und weiss." Val. König,II. S. 300334 (das Rad auf dem rechten Helme hat sechs Spei-chen, und der Spitzhut auf dem linken Helme ist von Roth undSilber gerautet. Der Schmuck des linken Helmes ist S. 305, wiefolgt, beschrieben: der andere Helm ist mit einer goldenen Kronegekrönt, auf welcher eine hohe Mütze mit einem silbernen Stülpaufwächst, welche in der Mitte herunter, hernach zu beiden Seilenroth und silbern schachweise abgetheilt, oben in ein goldenes Knöpf-lein eingefasst und mit drei Papageifedern in ihrer Farbe bestecktist. Die Abbildung zeigt acht (2, 3, 3) rothe und sieben (3, 3, 1)silberne Rauten, von welchen die seitlichen und unteren nicht ganzzu sehen sind). v. Meiling, I. S. 98 und 99: v. Canitz, Kanitz(beschreibt zuerst den Schild und die beiden Helme des v. Canilz-schen Wappens, wie dieselben oben angenommen worden sind, und