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Nachtr (1827) Nachträge zu meinem Werke
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namentlich zn Urnen anwandten, in denen die Ascheder Verstorbenen heigesetzt ward. Am höchsten indieser Arbeit standen Prachtgefäfse, auf deren dunk-lem Grunde sich halb erhobene helle und vielfarbigeFiguren, so wie die auf echtem Sardonyx geschnit-tenen befinden, und von dieser Art ist die berühmte,sogenannte, Portlandsvase, welche in einem, angeblichfür Alexander Severus, und dessen Mutter Ju-lia Mammaen bestimmten Sarkophage aufgefundenward, früher der Familie Barberini gehörte, dann inden Besitz des Lord Hamilton zu Neapel, und end-lich in die Hände ihres jetzigen Besitzers kam, vondem sie den Namen führt. Sie ist 14- Palmen hoch,und stellt in ihren Reliefs den Herkules dar, wie erAlceste dem Admet zurückführt. veltheim bist,u. antiquar. Abhandl. Heimslädt 1800. 2 Th. 8. undDescription of the Portlandsvase by TVedgewood.London 1790. 4.). Sie ist so schön, dafs sie langefür Sardonyx gehalten, und dafür beschrieben ward(Baiitüll. sepolcr. tav. 85. La ChaüSSE Mus.Rom. p. 28. Winkelmann Kunstgesch. p. 39.).

Einige kleinere der Art, wovon eine zu Cumaeim Jahr 1767 gefunden wurde, befinden sich gegen-wärtig in der päpstlichen Sammlung des Vaticans.Es wurden ferner erhaben gearbeitete Bilder in Glasin gehauenem Marmor, oder unter den Arabeskenund Laubwerk als Zierrathen in den Wänden derPalläste angebracht (PLINIUS, histor. nat. L. 36.o. 64. VOPISC. in firm. c. 3.), und das einzigvollkommen erhaltene Stück dieser Art ist die vonB ü ONAROTTI beschriebene Paste im Museo der