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Thieres, die Muskelkraft und Spannung im Hinter-schenkel, das schwammigweiche der Pfoten, alles istmit gleicher Vollkommenheit ausgedrückt.
Der Löwe ist ideal, ganz in der Art, wie dieübrigen uns aus dem Alterthum erhaltenen, in de-nen sämmtlich ein bestimmter Typus vorherrscht;denn wenn gleich PLINIUS uns in seiner histor.natur. (Lib 36. c. 5.) erzählt, Pasiteles habe nacheinem lebendigen Löwen gearbeitet, so sagt dochschon WINKEL MANN in seiner Kunstgeschichte:„Es versichern aber auch diejenigen, die mehr„als einen Löwen in der Natur genau betrachtet„haben, dafs in den alten Figuren dieser Thiere„etwas Idealisches sei, worin sie also von den le-bendigen Löwen verschieden wären (siehe WlN-„KELMANN S Kunstgeschichte. Wiener Ausgabe„von 1776. p. 385.)."
Es scheint der Löwe aber das einzige Thiergewesen zu sein, das die Alten stets nach einemidealen Typus bildeten, denn sämmtliche uns erhal-tene Bildwerke von Thieren andrer Art nähern sichin ihrer Bildung bei weitem mehr der Natur, wäh-rend die noch existirenden antiken Löwen, wie derStehende im Pallast Barberini, der sitzende in wei-fsem Marmor vor dem Arsenal in Venedig (sonstam Eingange des Piraeeus in Athen), und die ge-prägten (z. B. die auf den Münzen der Stadt Vene-lia), alle einer einzigen idealen Norm nachgebildetscheinen. Um nun auf die hier beschriebene Pastezurückzukommen, so ist sie etwa 5 Zoll hoch, 64- Zoll
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