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bildliche Darstellung von vorn gesehen, und S. 423. '
eine kurze Erklärung derselben, die ich zu er- ^ 1
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ganzen versuchen werde, indem ich hierbei die ttP' '
Nachsicht meiner geneigten Leser in Anspruchnehme.
Der Stein ist von Nephrit, und da er auf bei-den Seiten, hinter- und unterhalb der Plinthe mitHieroglyphen versehen ist, so glaubte ich ihn zurbessern Würdigung nochmals mit allen fehlendenDetails in einer bildlichen Darstellung wiedergebenzu dürfen. Tafel VII. Fig. 1. stellt ihn von vorn,Fig. 2. von hinten, Fig. 3. und 4. von beiden Sei-ten und Fig. 5. von Unten gesehen, dar.
Auf Fig. 1. erblickt man den Horns, der inder rechten Hand einen Skorpion beim Schwanzfafst und zugleich drei Schlangen festhält, vonderen einer der Schwanz mit dem Götterstahe oderScepter, auf welchem sich ein heiliger Vogel (viel-leicht der Cucupha ')) angebracht findet, undzwar unterhalb, gleichsam zusammenfliefst. In derLinken hält er dagegen einen Löwen beim Schweif,nebst noch zwei andern Schlangen 2 ). Der Gott
1) Dieser Vogel war, wie bekannt, ein Bild der kindli-chen Liebe, weil man von ihm glaubte, dafs er seine Aeltern
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ernähre. Vielleicht soll er in dieser Beziehung auch andeuten, ^ - £
dafs Horus durch die Nilüberschwemmung Heil und Segen ver- . .
breitete. . Z 11 ' toi ■.
2) Die Schlangen sollen vielleicht die Hydra darstellen, jj;die ein Emblem des Nils sein soll, weil das Haupt dieser Con- t ^stellation im Augenblicke des Wachsthumes der Gewässer mitder Sonne aufzugehen pflegte.