Druckschrift 
Nachtr (1827) Nachträge zu meinem Werke
Entstehung
Seite
331
Einzelbild herunterladen
 

331

tragenden Veränderungen am gestirnten Himmel ihreGegenwart oft heischten, nnd jene Art von thurmar-tigem Baue sich zu ähnlichen Beobachtungen wohlganz vorzüglich eignete.

Man frage doch unsern wackern ZACH, wieoft er die Sternwarte bei Seeberg bestiegen, undob er nicht einen bedeutenden Abschnitt seines Le-bens daselbst zubrachte, nnd sich gleichsam wäh-rend dieser Zeit dort einheimisch fühlte? um wieviel mehr mufste diefs daher wohl der Fall hei denalten Aegyptiern sein, deren Kultus als Sterndienstmit den Constellationen so innig verbunden war.Ueberdiefs dienen ja noch heutiges Tages Kirch-und Schlofsthtirme, Terrassen von Prachtgebäudenund dgl. m. zu ähnlichen Beobachtungen; so dafses uns nicht befremden darf, wenn die alten Aegyp-tier ihre Pylonen, die vielleicht Thorwege, Triumph-bögen oder Donjons bildeten, ebenfalls zu astrono-mischen und astrologischen Beobachtungen benutzten.

Emblem der Nachtgleiche und desSommersolsticiums.

(Zu Seite 423.)

Von diesem Stein gab bereits der Herr Heraus-geber meines Werks Tafel XXX11I. Fig. 3., eine