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tritt auf zwei Krokodile ') von mittler Grüfse, diesich mit den Köpfen berühren, und oberhalb überden Horus ragt Phtha oder Yulkan mit demModus bedeckt hervor, um vielleicht hierdurch an-zudeuten, dafs jener durch dieses Letzten Kraft ein-zig und allein wirkt 2 ).
Dieser Stein hat viel Aehnlichkeit mit dem inAxum gefundenen und von BRUCE, Theil I. Ta-fel 7. beschriebenen; so wie auch ebenfalls mit denübrigen im 8. Theil der: Description de l'Egypteetc. Paris 1822. dargestellten kleinen Denkmählerndieser Art. Höchst wahrscheinlich stellt unsere Fi-gur, so wie jene, die beiden Epochen der Herbst-gleiche und des Sommersolsticiums, das heifst,den Augenblick dar, wo die S o ls ticialsonne,welche hier durch den Horus angedeutet wird, indas Zeichen des Löwen tritt, und gleichsam dieersten Sterne seines Schweifes ergreift; welches der-selbe Moment ist, wo die Aequinoctialsonnesich in den Sternen des Skorpionschweifes be-findet.
1) Dieser Umstand dürfte ebenfalls auf die Herbstgleicheanspielen; denn, wie bekannt, werden die Krokodileyer gegenAnfang des Sommersolsticiums ausgebrütet, und gegen den Ein-tritt des Herbstes bat das junge Krokodil bereits eine bedeutendeGröfse erreicht. Nach Hirt's Dafürhalten (siehe dessen Ab-handlung: Ueber die Bildung der ägyptischen Gott-heiten, Berlin 1821. Seite 47.) scheint der Horus auf denKrokodilen als Ueberwinder des Typhon und Herr von Aegyp-ten, besonders vom Flusse, zu stehen.
2) Nach Hirt (ebendaselbst) „soll die über dem Kopfedes Horus angeblich schwebende Maske des Phtha dessen obersteHuth über Aegyptenland andeuten.
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