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miniren lassen kann. Und da, wo von den Pylonendes Tempels zu Edfou die Rede ist, sagte ich fer-ner: „Die Pylonen selbst sind oberhalb mit Platt-formen und mit einer Art von steinernem Wall undzwei qucer darüber liegenden grofsen Steinen verse-hen, die vielleicht Brettern und hiermit einem Ge-rüste als Unterlage dienten. Diese Einrichtung so-wohl, als auch die auf allen Seiten sich befinden-den einfallenden Fenster und grofsen Löcher in denverschiedenen Kammern machen es wahrscheinlich,dafs man diese Pylonen, nächst der Zierde, zu astro-nomischen Beobachtungen, und vielleicht nebenbeials Zufluchts- und Yertheidigungspunkte, wie ein-stens die Mexikaner die Terrassen ihrer Pyramiden,benutzte."
Ich schlofs aber hei dieser Gelegenheit den Um-stand nicht aus, dafs man sie ebenfalls zu Woh-nungen für Priester, Astronomen und Horoskopenbenutzt haben könnte; obgleich man gerade beimTempel von Edfou die Priesterwohnungen etc. hin-terhalb der ersten Gallerie aufgefunden haben will.
Dafs Claudius Ptoloinäus vierzig Jahre in denPylonen des Tempels zu Canopus gewohnt, unddorten seine astronomischen Beobachtungen aufge-zeichnet haben soll, spricht ja ganz für meine Mei-nung, dafs man sie hierzu benutzte, und finde iches in diesem Falle sehr natürlich, dafs der Astro-nom, Astrolog oder vielmehr Horoscop sie entwederganz oder abwechselnd bewohnt, indem die sich zuverschiedenen Zeiten des Tages und der Nacht zu-
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