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Nachtr (1827) Nachträge zu meinem Werke
Entstehung
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folgerte hieraus, dafs allerdings noch ähnliche sicht-bare Ueberbleihsel des echten und unechten Mur-rhins in unsern Sammlungen vorhanden sein müfs-ten, die man bisher unbeachtet gelassen hätte. Die-ser Voraussetzung zufolge, verglich ich mehreregläserne Fragmente aus meiner Sammlung mit jenencharakteristischen Stellen der obbenannten Klassiker,und fand nicht allein, dafs sie den Vergleich mitdem künstlichen, durch sie geschilderten Murrhinaushielten; sondern dafs sie obenein Bruchstückevon Bechern, Vasen, Schaalen u. dgl. m. waren, sodafs ich kein Bedenken mehr trage, sie für Bruch-stücke des nachgeahmten Murrhins des PLINIUS ')und des ÄRRIANS und MARTIAL 2 ) zu halten 3 ).

in Göttingen mitgetheilt, die sie im 98sten Stück ihrer gelehr-ten Anzeigen, Jahrgang 1818, aufgenommen hat, und ich tlieilesie hiermit, durch einige Zusätze erweitert und den vorherge-henden §§. über Glasmosaiken angepalst, dem gelehrten Publi-kum nochmals mit.

1) Lib. XXXV. c. 46. und Lib. XXXVII. c. 8.:Sed

in pretio varietas colorum subinde circumcigentibus, se macu-los in purpuram candoremque, et tertium. ex* utroque i'gnescen-tem, veluti per transiturn coloris, purpura , auf rubesccntelacteo."

2) Epigr. Lib. X. 80. de Erote: ,,Plorat Eros, quotiesmaculosae pocula myrrhae" etc.

et: His maculae pirtgues placent."

3) Tafel II. habe ich einige Bruchstücke von Gcfäfsenaus meiner Sammlung, die einige charakteristische Eigenschaften^it dein erwähnten künstlichen Murrhin gemein haben, beige-bracht.