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§. 5. rj*
Analysen antiker Glasflüsse durch den sc- ! '''ligen Ohermedicinalratli K laprotii ').
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Antikes rothes Glas. '
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Die Farbe dieser Glaspastc ist ein lebhaftes
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Kupferroth. Die Masse ist völlig undurchsichtig undauf dem frischen Bruche stark glänzend. Wahr-scheinlich ist dieses eben dasjenige Glas, von wel-chem P li NIUS ") sagt: ,, Fit et totum rubens vi-trurn, atguc non translucens, Ilaernatinon adpel-latur."
«) 200 Gran dieses rothen Glases wurden feingerieben, und mit 400 Gran ätzenden Kalis einehalbe Stunde lang geglüht, wobei die Mischung baldin einen dünnen Flufs kam. Nach dem Erkaltenwurde die Masse mit WAsser aufgeweicht, mit Salz-säure bis zur Uebersättigung versetzt, diese Mischungbis zur Salzmasse eingedickt, und hierauf mit einer ^ ^reichlichen Menge kochenden AVassers , welches ■ V j :- ;
noch mit etwas Salzsäure versetzt ward, wieder auf- : flM lüivr (
1) Da diese interessanten Analysen etc. in meinem Preise- ' ' fllcl j[jwerke nicht mit aufgenommen worden, und die von ihm und 4^,mir im Jahre 1817 herausgegebene Abhandlung: Ueber an-tike Glasmosaiken (in welcher sie abgedruckt sind), nur in / -k; r ^ r i
wenigen Exemplaren ins Publikum gekommen ist, so glaubte -T (j-
ich sie hier noch einmal abdrucken lassen zu dürfen, im Voraus |j_, , uüberzeugt, dafs sie manchem meiner Leser ein willkommenes • ^ DioKll
Geschenk sein würden. 4 |i
2) //. SV. Lib. XXVV1; c. 67. !;h '" J hpl
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