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Nachtr (1827) Nachträge zu meinem Werke
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rliin kam ferner, nach PüINIUS *), aus dem Oriente,und nach dein ÄRRIAN 2 ) über Ougein (Ozene)aus entfernten Gegenden Indiens, und ward alsdann,als ein wichtiger Handelsartikel, nach Baroach,(Barygaza) am Meerbusen von Gambia gebracht,und von da weiter versandt.

Nach allen diesen Betrachtungen werfe ich aberdie Frage auf: wie geht es zu, dafs man von jenenechten und unechten murrhinischen Geläfsen keineUeberbleibsel in unsern zahlreichen Kunstsammlun-gen antrifft, da sie doch Kunstprodukte von allenVölkern, und aus allen Zeitaltern aufzuweisen ha-ben? Sollte denn nicht ein einziges davon bisauf uns gekommen sein, da wir doch alle nur mög-lichen Gegenstände des alten Kunstfleifses, als zumBeispiel geschnittene Steine, edle und unedle bear-beitete Metalle, und selbst Gefäfse von Glas, wiedie berühmte Portlandsvase, und andere ähnlicheKunstprodukte in unsern Museen besitzen, und de-ren noch täglich zu Tage fördern. Biefs schien mirschon längst mehr als unwahrscheinlich s ), und ich

1) Lib. XXXVII. c. 8. . ,, Orlens. Murr hin a mittit. Inveniuntur enirn ibi in pluribus locis, nec insignibus praeeipuetarnen in ccirrnunia. "

2) Per. mar. Ery ihn. in geogr. vct. Script, minor. V. 1.pag. 27 et 28. . ,, Ibidem quoque orturn est civitas ozene dicta,ubi olim fuit regia. Ex hac omnia, quae ad regionis commo-ditaturn Jelicitatem que faciunt, JBarygazam deportantur necnon quae ad nostram mercaturam pertinent ut lapides ony-chini et Murrhini Sindones Indicae et Molochinae multurn-que otlionii vulgaris."

3) Die frühern Resultate meiner Untersuchungen hierüberhabe ich bereits früher der Königl. Socieliit der Wissenscuaften