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zu Neapel, und erstand ich im Jahre 1822 selbstmehrere dergleichen in Rom aufgefundene Bruch-stücke '). Nächst dem befinden sich noch in denkönigl. Sammlungen zu Paris, Berlin und Turinseit Kurzem mehrere Stücke von diesem Kunstpro-dukte, und im vergangenen Jahre sind dem Kanto-nalmuscum zu Lausanne mehrere ähnliche Glas-korallen zugeschickt worden, die man aus demSchutte des alten Castrum Ebrodunense hei Ufer-ten hervorzog.
Aufser dem hier Angeführten und der Abhand-l ung des seligen Medicinalraths K lAPltO TII: Ucherantike Glaspasten, welche derselbe am 4- desMonats Oktober 1798 in der Königl. Akademie derWissenschaften zu Berlin vorlas, und die in derenDenkwürdigkeiten aufgenommen worden ist, ist mirbis jetzt nichts Schriftliches über diese künstlicheGlasbereitung der Alten vorgekommen, denn dasWerk, welches der Geheimelegationsrath B AR-THOLDY verfafst hatte, und von welchem ich imJahre 1822 einige fertige Zeichnungen hei ihm sah,soll dem Vernehmen nach noch als Manuskript zu-rückgeblieben sein. Die hier aufgestellten schriftli-chen und mündlichen Zeugnisse werden hoffentlichhinreichen, meine Leser zu überzeugen, dafs das
1) Uncl unter andern ein Stück, das viel AehnlichkeitIrnt jenem aus der Sammlung des Kardinals liORGIA hat; je-doch mit dem Unterschiede, dafs in meinem Exemplar die far-bigen Blumen in einem weifsen opalen Grund eingelassen sind,ist flach geschliffen , rund und wohl erhalten.