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Alterthum gefärbte künstliche Glasflüsse wirklich be-safs, und dafs folglich keine Zweifel gegen dieAechtheit ähnlicher Kunstprodukte angeregt werdendürfen.
Es ist zwar nicht zu läugnen, dafs man in neue-ren Zeiten ähnliche Glasmosaiken in Italien und be-sonders in Venedig und Rom, ja selbst in Deutsch-land — wie dicfs unter andern am Rhein zur Zeitdes letzten Churftirsten von Köln durch einen Ita-liener geschehen sein soll — nachzuahmen gesuchthat, und heute noch nachahmen soll; allein dieseneuere Arbeit, die man in Italien mit dem Namen:•lillefiori, und auf der Insel Sicilien mit demvon Fiori di St. Jennaro, auch Vascafiori zubelegen pflegt, und von welcher man Kugeln, Stock-uiüpfe, Platten zu Dosen, Messerhefte u. dgl. m.erfindet, sind viel unvollkommner, als die echtenalten Glasmosaiken. In Venedig, welcher Ort solerühmt wegen seiner Glasarbeiten war und nochst, gelang es mir, während eines siebenmonatlichenAufenthalts und unermüdeten Forschens, nur einigeSorallen aufzutreiben, die den alten rücksichtlichder Grade der Vollkommenheit ziemlich nahe kom-men, denn einige in der grofsen Kunstsammlungvorhandene Kugeln stammten aus dem alten Al-tinum her, wo sie mit andern Alterthümern aufge-unden worden waren. Alle Versuche, die einer dergeschicktesten Glasfabrikanten dieser Stadt zur An-ertigung einer Mosaikglaskugel, wie die von mir ausAegypten mitgebrachte, die ich ihm, Behufs dieser
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