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Nachtr (1827) Nachträge zu meinem Werke
Entstehung
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„gesetzt, und nachher im Feuer zusammengeschmol-zen sei. — Das zweite Stiick ist ungefähr von der-selben Gröfse, und auf eben diese Weise verfer-tigt. Es sind auf demselben Zierrathen von grü-„nen, weifsen und gelben Farben auf blauem Grunde„vorgestellt, die aus Schnörkeln, Perlenschnüren und„Blümchen bestehen, und sich auf pyramidalisch an„einander laufenden Zügen berühren. Alles dieses„ist sehr deutlich und unverworren, aber so unend-lich klein, dafs auch ein scharfes Auge Mühe hat,„den feinsten Endungen, in welchen sich sonderlich„die Schnörkel verlieren, nachzufolgen, und dessen-„ungeachtet sind alle diese Zierrathen ununterbrochen„durch die ganze Dicke des Stücks fortgesetzt." —

Dieser hier beschriebenen Glaspaste gedenktauch SüLZER in seiner: Theorie der schönenKünste, unter der Rubrik: Mosaisch. Da ersolche bei ihrem damaligen Besitzer CASANOVAin Dresden gesehen hat, so bestätigt er als Augen-zeuge WINKEL MANNS Beschreibung derselben,und nennt sie: „ein Ueberblcibsel des Alter-thums, welches auf's höchste gestiegeneKunst anzeige."

Nach WINKEL MANN soll sich eine ähnlicheGlaspaste in der Sammlung des Ritters HAMILTONzu Neapel befunden haben. Sie war stabähnlich,etwa von der Länge einer Palme, das Aeufsereblau, und das Innere stellte eine Art Rose vor, diesich gleichsam in langen Fäden durch den ganzenStab zog.