. ( und ißtebet
Wie kostbar sonst ähnliche Gefäfse des Alter-thnms sein mnfsten, geht unter Andern aus demVOPISCUS bei Erwähnung eines Briefes des Kai-sers Adrianus an dessen Schwager, den Kon-sul Servianus, hervor, indem jener seinem Schrei-ben gläserne Gefäfse beigesellte, die er von demPriester eines berühmten ägyptischen Tempels er-halten haben wollte, und zugleich verlangte, dafsder Konsul von diesen Gefäfsen einige des Kai-sers Schwester übergeben, die übrigen aber nur heigrolsen Gelegenheiten und Festen gebrauchen solle.
Besonders merkwürdig ist die, Taf. XXI. Fig. 11.meines Atlasses abgebildete kleine Glasmosaik, dieden Typhon, Phtha oder Vulkan, Esmun, Aes-kulap, oder hlofs einen Kabyren darstellt. Manwäre geneigt zu folgern, es habe der Künstler denersten abbilden wollen, indem er seinem Bilde einehochrothe Gesichtsfarbe gab, durch welche man ei-gentlich jenen bösen Geist mit zu bezeichnen pflegte.Dessenungeachtet hat er aber vielleicht hierdurchdas Urfeuer darstellen wollen, von welchem Phthaals das Symbol angesehen ward *).
Fig. 11. der oben erwähnten Tafel, ist dasBnichstück eines viereckigen Stabes, auf welchemman den \ ogcl Phönix abgebildet sieht. Ich er-hielt dieses merkwürdige Stück in Theben von dem
1) Dieses interessante Sttlclc befand sieb ebenfalls in der^anindung des Herrn Drovetti , der es mir erlaubte, eineZeichnung hiervon, Behufs einer öffentlichen Mitlheilung, anzu-
fotigeu.