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Nachtr (1827) Nachträge zu meinem Werke
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Mameluken JOSEPH, der die Ausgrabungen in derThebaide für den Herrn ÜROVETTI leitete, undder es bei Edfou, oder dem alten Ilerrnopolismagna gefunden hatte. Bekanntlich war der Phö-nix in der astronomischen Beziehung das Symbolder 1461 Jahre dauernden Sothisperiode, oder desgrofsen Jahres, nach dessen Ablauf der Anfang desbeweglichen ägyptischen wieder mit dem des festenJahres zusammentraf.

Die Darstellung, von welcher hier die Rede ist,stimmt ganz mit der Beschreibung, die uns HERO-DOT '), PLINIUS 2 ) und SOLINUS 3 ) von die-sem Wundervogel gegeben haben, überein; dennnach jenem ersten Klassiker ist ein Theil seines Ge-fieders golden, und der andere roth, während er nachbeiden letzten Schriftstellern einen vergoldeten Hals,rosa Federn am Schweif und einen Kamm oder Buschauf dem Kopfe hat.

Alle diese charakteristischen Merkmahlc treffenwir auf unserer Glasmosaik wieder an, ausgenom-men den vergoldeten Hals. W 7 as den Schnabel an-betrifft, so fällt es schwer zu entscheiden, ob es dereines Adlers ist, den ihm obbenannte alte Klassikerbeilegen. Unser Vogel hat lange Krallen, und vordemselben erblickt man einen grofsen Stern, welcherhöchst wahrscheinlich den Sirius vorstellen soll, des-

1) Lib. II.

2) Lib. X.

3 ) Cap. 33.

, Caput plumeo apicc cohonestanti.',, Capite honorata."

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