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Diese antike Glaspasten, oder besser gesagt,Glasmosaiken, von welchen hier die Rede ist, kom-men in den verschiedensten Formen und Zeichnun-gen vor, und werde ich daher, zur nähern Erläute-rung des hier Aufgestellten, einige Stücke aus mei-nem Kabinette und aus fremden Sammlungen be-schreiben J ).
So besitze ich zum Beispiel ein noch vollkom-men gut erhaltenes, roth, schwarz und weifs gewell-tes Gefäfs, und das Bruchstück eines andern, dasdunkel- und hellblau, auch weifs verziert ist, undhei Theben aufgefunden ward 2 ). Sie sind beidevon zierlicher Form, und gleichen ganz denjenigenOpfergefäfsen, die man so oft auf ägyptischen Denk-mählern abgebildet sieht. Sie sind uns ein sichererBürge, dafs die Kunst in Aegypten schon damalseinen hohen Grad von Ausbildung erreicht halte,und machen es uns zugleich mehr als wahrschein-lich, dafs die sogenannten griechischen Gefäfsc ihnennachgebildet worden sind.
1) Da ich in dem, durch mich und K l AI» ROT II im Jahre1817. herausgegebenen "Werhchen: Ueber antike Glasmo-saik; auf Tafel XXI. des Atlasses zu meiner Reise etc., und ineiner zu Paris erschienenen französischen Abhandlung: Ueberantike Glasmosaik und künstlichen Murrhin etc. meh-rere merkwürdige Stücke dieser Kunstprodukte, in sauber aus-gemalten Abbildungen lieferte, und folglich durch die Beifügungähnlicher Zeichnungen mein Werk nicht unnütz vertheuern möchte,so verweise ich diejenigen meiner verehrtesten Leser, die viel-leicht diefs Kunstprodukt noch nicht kennen, auf die Ansichtjener Werke.
2) Ich verdanke diese beiden Stücke der Güte des franzö-sischen Generalkonsuls, Herrn Ritter D ROY ET Tl.
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