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Nachtr (1827) Nachträge zu meinem Werke
Entstehung
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herumhüpfen. Sie blieben dann stets in der Näheunserer Zelte oder des Lagers, während sie, aufdem Caravanenzuge oft losgelassen, uns freiwilligfolgten. Dabei waren sie mäfsig, denn sie erhiel-ten, so oft es die Umstände erlaubten, täglich zwei-mal Gerste und Wasser; bei angestrengten Mär-schen und bei Mangel am ersteren aber nur einmalzu fressen und zu saufen. "Wollen ihnen die Be-duinen alsdann, wenn es sich gerade schickt, einLabsal angedeihen lassen, so tränken sie sie zuwei-len mit der Milch ihrer Kameele 1 ).

Auf jenem NViistenzuge war ich täglich gemei-niglich zwölf Stunden zu Pferde, und auf dem for-cirten Marsche von Bir-la-Rabbia nach der Oasedes Jupiter-Ammons blieb ich einen Tag 18, undeinen andern sogar 19 Stunden zu Pferde.

Jedoch glaube ich hemerken zu müssen, dafsman zu solchen Zügen in der W r üste sich nichtaller arabischen Pferde mit gleichem Erfolge bedie-nen kann; denn die in den Städten und Dörfernerzogenen sind weicher als die der Beduinen, dievon klein auf an alles Ungemach der Witterung,an Mangel und an stetes Hin- und Herziehen ge-wöhnt worden sind.

1) Nacli D enham sollen die Thiboos in Asien ilire Pferdesogar einzig und allein mit der Milch ihrer Kameele unterhalten,weil Korn bei ihnen nur selten angebaut wird, und folglich zuhoch im Preise steht. Man reicht den Pferden die Milch ims'ifsen und sauren Zustande, und sie sollen dabei ganz vorzüg-lich gedeihen.