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Nachtr (1827) Nachträge zu meinem Werke
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ihm hierzu an Geld gebrach. Ueher die angebli-chen Tugenden der arabischen Pferde hat man bis-her viel Fabelhaftes erzählt; allein wenn man auchEiniges darunter auf Rechnung der Leichtgläubigkeitsetzen mufs, so bleibt es doch nichts desto wenigerwahr, dafs sie deren viele und grofsc besitzen. DieseTus-enden, die sie so vortheilhaft vor unsern Pferden

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auszeichnen, rühren wohl theilweise von der Loka-lität, aber auch nicht minder von ihrer Zucht undErziehung her, die viel sorgfältiger als die unsrigeist, denn der Araber behandelt sein Pferd wie einMitglied seiner Familie, das heifst mit Sorgfalt undSanftmuth. Daher darf es nicht befremden, wenndiefs edle Thier seltener die Fehler unserer euro-päischen Pferde an sich trägt, die wir freilich ge-meiniglich blofs der Pflege roher und sie nicht sel-ten mifshandelnder Söldlinge anvertrauen. Aus die-sem Grunde sind jene bei grofser Lebhaftigkeit dochso sanft, dafs sie sich leicht durch Weiber und Kin-der abwarten lassen, und treu und brav, währenddiese oft tückisch, unlenksam und feige sind. DieBeduinenpferde, die ich auf meinem Zuge durch dielibysche Wüste zu beobachten Gelegenheit fand,theilten alle jene guten Eigenschaften, denn sie wa-ren thätig, folgsam und sanft, und besafsen vielOrtssinn, indem sie sich leicht zurecht fanden. ImLager oder auf dem Bivouacplatz angekommen, wur-den sie gleich gefesselt und losgelassen, das heifst,man band die beiden Vorderbeine mit einem Strickezusammen, und liefs sie dann gezäumt und gesattelt