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Nachtr (1827) Nachträge zu meinem Werke
Entstehung
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6%.

jenes

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artikel erst zu Anfange des sechsten Jahrhundertsverpflanzt ').

Der allgemeinen Sage nach sollen unsere Sei-denwürmer aus China stammen, und von diesemLande aus in die übrigen eingeführt worden sein 2 ").Für diese Aussage stimmen allerdings mehrere schrift-liche und mündliche Ucberlieferungen, wenn wir esnämlich als ausgemacht annehmen, dafs jenes Landder Seren, aus welchem sie angeblich stammensollen, in China selbst liegt 3 ); allein diefs glaubeich aus manchen Gründen nicht so ganz einräumenzu dürfen, denn so findet man zum Beispiel imPaü SANIAS , wo er von den Produkten der Provinz

festem luxumque feminarum, quae bombyeina appellatur, pri-ma eas redordiri rursusque texere invenit in Ceo mulier Parn-phila, Latoi filia, non fraudanda gloria exeogitatae rationis,ut denudet femina Pestis. Vergleiche ferner aristoteleshistoria naturalis 5. 19.

1) Nämlich zwischen den Jahren 527 und 565, indemzwei persische Mönche den Saamen der Seidenwürmer aus demLande der Seren, in ihren ausgehölten Stäben mit nach Kon-stantinopel brachten , von wo aus sich ihre Kultur nach undnach über einen grofsen Theil von Europa verbreitete.

2) Man hat seit etwa zwei Jahren eine Abart der Seiden-raupe, Namens Treatti oder Terzarroli in Italien einzufüh-ren versucht, über deren Gedeihen uns Herr Franz Geraaus Conegliano (siehe Giornale di lilica II. Theil IX, 4. Tri-mester S. 302.) einige Nachricht ertheiit.

3) Die Stadt Sera, Hauptstadt des Landes der Seren,würde, nach d'Anville (siehe dessen Werk, betitelt: Anti-quites geographiques de l'Inde p. 180. und 207.) in der chine-sischen Provinz Schense, und auf derTStelle, wo jetzt Kan-tcheou liegt, zu suchen sein. Gosselin dagegen ist der Mei-nu *ig, dafs jene Stadt weniger östlich gelegen habe.