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Elis spricht, folgende merkwürdige Stelle über die,aus dem animalischen Reiche gewonnene Seide:„Die Seide, die man im Lande der Se'ren spinnt,wird nicht, wie jene in Elis, von einer Pflanze, son-dern von einer Art von AVurm, den die GriechenSere, die Eingebornen aber noch anders nennen,bereitet. Dieses Insekt ist zweimal gröfser, als dergröfste Skarabee; übrigens gleicht es jenen Spinnen,die ihr Gewehe unter den Bäumen zu ziehen pfle-gen, und hat, wie diese, acht Füfse. Die Serenziehen diese Würmer an solchen Stellen auf, wodie Temperatur weder zu kalt noch zu warm ist.Die Arbeit dieser kleinen Thiere besteht aus einemzarten Gewehe, das sie um ihre Beine wickeln.Man futtert sie vier Jahre hindurch mit Panis, undim fünften (indem sie nicht länger leben) giebt manihnen grünes Piohr zu fressen, nach welchem siesehr lüstern sind, und wodurch sie fett wer-den und sterben. Wenn sie todt sind, gewinntman aus ihren Eingeweiden eine Menge von sei-denen Fäden. Man glaubt, dafs die Insel Seriain dem entlegensten Theil des rothen Meeres liegt.Dessenungeachtet habe ich durch einige Menschenvernommen, dafs es nicht das rothe Meer, sondernder Flufs Se'res sei, welcher diese Insel bilde, sowie etwa das Delta in Aegypten blofs durch denNilstrom und nicht durch das Meer gebildet wird.Die Seren und alle diejenigen, welche die nabelie-genden Inseln, als Abassa und Sacea bewohnen,werden für Aethiopier gehalten, obgleich wiederum
An-