Druckschrift 
6 (1825)
Entstehung
Seite
252
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262 Geschichte der Kunst.

auf diese Herme gcsezet ist/ erlaubet nicht/ mit mehrWahrscheinlichkeit auf die Zeit derselben zu schlie-ße^ dieses Denkmal befindet sich in der Villa Ne-groni. Wohin ich aber einen Antiochnsvon Athensezen soll/ von welchem eine Pallas von zweimal

bekant machen/ welche aus der Vase Von einer Statuedes Bakchus in Griechenland sich weiß aber nicht anwelchem Srtc) stehet: vermuthlich befindet sich dieselbeaus der Insel Seio: den ich habe diese und andere In-schriften von daher erhalten:

rc>n 4io»'rI<Z5iDas Wortmachet zweifelhaft/ ob Lisaniasder Bildhauer gewefen oder derjenige/ welcher die Statuemache» lassen.

Je geringer aber die Kunst wurde/ desto mehr schä-e-ten die schlechten Arbeiter ihr Werk/ und sezeten ihrenNamen zu den unbeträchtlichsten Sachen. Also stehet derName eines Bildhauers/ aus Bith»nien/ an

der vorder» Seite eines kleinen Grabsteins im Campido-glio über die Figur des Berstorbenen fgesezt^!/ die etwaeinen Fuß hoch ist. (Älui^tori Inscript. x, 6ZZ. I.) Win-ck el ma n.

Die erwäl>»te Herme des Zeno ist »,,'t allen ander»Denkmalen der Villa Negroni an den Herrn Jenkinskominen^ Wir haben die Inschrift an derselben nach derrichtigen Lesart mitgetheilt/ welche Fea der sorgsältigenUntersuchung Viscontis verdankt. Die wahrhafte Va-terstadt des Zeno war also Avhrodisias/ nndWinckel-Mails Vermuthung wegen Stavbis/ einer Stadt inAste»/ fällt. Visconti ist nicht abgeneigt zu glaube»/daß der hier erwährte Ze»o eine Person sei mit demMeister der oben erwähnten senatorischen Statue in derVilla Ludovisi, — Das Wort ist ohne

Zweifel auf den Künstler zu beziehen; sollte derjenige,welcher die Statue machen lasse»/ angezeigt werden/ somüßte es heissen. tJn Plutarchs Nu-

m a (c, iZ.) steht vom Künstler, Sie»

belis.Z Meiler.