Geschichte der Kunst.
die hundert und vier und zwanzigste Olympias allebereits mit Tode abgegangen waren/ und diese Kriegedauerten fort auch unter den Nachfolgern und Söh-nen von diesen. Griechenland litt in kurzer Zeitdurch feindliche KriegSheere/ mit welchen es unauf-hörlich überschwemmet wurde, durch die fast jähr-liche Veränderung der Negirung, und durch diegroßen Schazungen/ womit die Nation erschöpfetwurde, mehr/ als in allen vorigen innerlichen Krie-gen der griechischen Städte unter sich selbst.
Z. Z. Die Athenienser, bei welchen der Geistder Freiheit nach Alexanders Tode auswachete,macheten den lezten Versuch/ sich dem sanften Jocheder Macedonier zu entziehen/ und brachten andereStädte wider den Anti pater in Waffen,- aber siewurden nach einigen erfochtenen Vortheilen bei La-mia geschlagen und gezwungen, einen harten Frie-den einzugehen/ worin ihnen auferleget wurde/ dieUnkosten des Krieges und noch überdem eine große iSumme Geldes zu zahlen/ und in den Hafen Mu-nychia Vesazung einzunehmen. Ja die aus izogedachter Schlacht entronnenen Athenienser wurdenallenthalben von den abgeschikten Macedoniern auf»gesuchet/ uud aus den Tempeln/ wohin sie gefluch-tet waren/ mit Gewalt gerissen/ und ein Theil vonden Burgern wurde nach Thracien gcschikct/ so daßdie Freiheit der Athenienser hiermit ein Endehatte. Polysperchon/ des Antipaters Nach-
1) vioä, 8ic, I. ig> c. g— >3. pausan. I> i. c. 2Ü — ik.plutarcli, in ?I>oe. c. 23—24. Austin. I> iZ. c. 5>Me»e r.
2) I. 9. r> 2g.
Günstiger als Polvbius urtheilt Diodor (I>iS, c.iS.) über die Art, wie Antipater die Athener behamdelte, und über die Bedingungen des Friedens, welchener mit ihnen schloß. Me»er.