12 Buch, Z Kap. 369
§. 10. Endlich kam der griechische Kaiser Con-jßl>tt6/ ein Enkel des Kaisers HerakliuS, im! zahre 663 nach Rom/ und führete nach einem Anfeilt-M von zwölf Tagen alle übrig gebliebenen Werkevon Erzt, sogar die Ziegel von Erzt/ womit dasPantheon gedeket war, mit sich hinweg nach Syra-!kus in Sicilien/ und dieser Scha; kam bald nachdessen Tode in der Sarazenen Hände/ die alles nachNcxandria sühreten. Man könte aber glauben/
er dc« Werth der Tafel bezahle; weil es lächerlich wäre,das Gemälde eines Avelles oder Parrhafius gerin-ger anzuschlagen als eine schlechte Tafel. (Iiistitui. >>2.
1i!. l. tle reruni divis. Z. si cjUts IN aliena tüliula xin-
rei-it.) Fea.
I l) ^Nltstas. re vita 8. Vilali^n! et ^'<leotlati scct. p,1Z1. Paul. Oii>c. <Ie gest. I^ongoliaxl. I.Z. c>il. >Z.
Schlosser (Gesch. der b i l d e r st u r m. K a i se r, S.LZ.) bcmerkt, daß Paulus Diaconus sich zuweilenin seiner Erzählung widerspreche, uud ?ln astasi us ihnwörtlich abzuschreiben vflege. Ein solcher Widerspruch zeigtsich bei ihm in den Nachrichte» von der Wegsührnng derKunstwerke aus Nom, indem er sie bald nach Coustanti-uovel senden läßt (I. c. c. 11.), um die dortigen Pläzeund Gebäude zu ziere»/ bald aber erzählt, daß alle dieungeheuren Kunstfchäze, welche Constaiis aus Rom ge-nommen, in die Hände der Sarazenen gefallen uud sonach Alerandria gekommen seien, (c. iZ.) Die erstereNachricht, von der Wegführung nach Constantinopel scheintam meisten Glauben zu verdienen.
Am Pantheon blieb noch das Erzt übrig, womit Bal-ken und Deke der Halle geziert, ja vielleicht ganz über-zogen waren. Dieses Erzt, da es zur Zeit Pabst Ur-bans VIII. abgenommen, und theils zu den großen ge-wundenen Säulen und andern Ornamenten des Hauptal-tars in der St. Peterskirche, theils zu Kanoueu für dieEngelsburg verbraucht wurde, sott an Gewicht über460/00ll Pfund, (wahrscheinlich römische zu 12 Un-zen) betragen haben. (?icorom le vestigia >1» Koma »n-