35s Geschichte der Kunst.
So^5i.
5. 9> Was man sich von der Statue des Jußj,nianuSzu Pferde und seiner Gemahlin Theodo-ra/ beide von Erzt/ ehemals zu Constantinopcl,2Zfür einen Begrif zu machen habe/ kau man sich oh»,gefähr ans Beider Figuren in Ausaieo zu Navr»-»a/ zu derselben Zeit gemachet/ vorstellen.
Statue war wie Achilles gekleidet/ das ist:ProkopiuS saget/ mit untergebundenen Sohle»,!und mit bloßen Beinen/ ohne Beinrüstung; >«irwürden sagen heroisch/ oder nach Art der Uw !schen aus der Heldenzeit vorgestellet.
1) V. 2cz5.
2) ?rocop. kle LLtlif Justin. I. 1. c. 2 et 11.
Die Statue Justinians aus Erzt (pacli^mcr. » ^
>5. I'opogl-, L»n5t!»ntl»c>x, II, 17,) war kolossal, >scheinlich im Jahre S4Z errichtet/ und stand aufdcmFoio
Zlugusti. Zur Unterlage diente ihr eine Erhöhung «on k> I
he» Stufen aus ungeheuren Steinen; auf diefer !quadratförmige, mit Zierate» und erhobenen Arbeitn, ««i
Erzt geschmükte Basts; gefangene Perser und SW» !
scheinen zu den Füßen der Statue gesessen zu habe», Ai -
Statue selbst stellte den Insti nian vor, mitaufgchokm, z
gegen TNorgen gewandten Rechten, gleichsam als kiiiiW »
er den Persern Krieg an; in der Linken hielt er mi <
Weltkugel mit dem Kreuze. Er war behelmt, gcpani»! ,
und mit einer Chlamys bekleidet; übrigens mit >,nt<M >bundenen Sohlen und mit bloßen Beinen; das Mt
war ohne Zaum, und mit dem linken Nordersuße kinh!l> Zschreitend. Me»er.
3) not. in procop. Iiistvr. arcii». x.
Gunter der ?!egirung des Ju stinian us wurde ein Giftiggeben, das wenigstens beweiset, wie man zu jener Z!» inoch einige Achtung sür die zeichnenden Künste gchck, IVermöge dieses Gesezes wird jener, der aus eine ZMdie ihm nicht gehört, malt, Ncsizer der Tafel, im d«i