z6o Geschichte der Kunst.
daß nicht alle diese alten Werke von den Sarazene«weggeführet worden/ sondern daß vieles in Sieili»geblieben/ und an verschiedene Orte daselbst ver-streuet sei/ wie ich mutbmaße aus' vier großen liiGliehen Urnen von Porphyr/ welche die Form der 4ten Badewannen haben/ die in der Kathedralkichzu Palermo stehen/ wo dieselben Gebeine cbe» s,vieler Könige enthalten; imgleichen ans zwo andcmähnlichen Urnen in dem Dom der reichen Mi -Monreale/ zwo Miglien über Palermo gelegen/ >A jche die Begräbnisse zweier anderer bekanten Mch jvom normannischen Gebliite zieren; der eine ist Wil- -helni der Böse/ der andere Wilhelm derG«- jt e. Daß von dem auserlesensten Porphyr gcackp jtete Gesäße von Rom dahin gebracht seien/ ist »chals wahrscheinlich/ da dieser Stein/ wie ich M zgedacht habe/ allererst unter den Kaisern aus ZW- !ten verführet worden; Sicilien aber wurde daM Ider Denkmale alter Kunst nach und nach beraudch !und eS ist nicht zu vermuthen/ daß sich daselbst Per- !sonen gefunden/ die auf ihre Kosten PorphyrÄgypten geholet/ und dergleichen Gefäße arbeit« !lasse»/ die vermuthlich als Wannen in den präch-tigen römischen Bädern gedienet haben.
s. In Constantinopel/ und daselbst illm, !waren einige Werke der Kunst nach ibrer allg»nen Vernichtung in Griechenland und Rom nchverschont geblieben. Den was sich noch in Em-chenland erhalten hatte/ war dahin geführet, mch jsogar die Statue des Eseltreibers mit scim» ^
I. I. c, 20, p, iZz,? Gegenwärtig ist von dem I
zen Scliaze metallener Nerzieruttgen / womit vor ZMi idas Pantyeon prangte, nickts melir übrig/ ausser MS
weniges um die große runde Ör'nung her in der M! I
des Gewölbes, durch welche das Licht in den TempelM' IMe >ie r.