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6 (1825)
Entstehung
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357
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12 Buch/ 3 Kap.

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alleMonate einen Tag Almosen sammelten. Esscheinet aber diese Etatue eine noch gelehrtere Bedeu-tung zu haben. Wir wissen/ daß AugustuS alleZabre einen Tag den Bettler machete/ und einehoble Hand mannm) hinreichete/ um ein Almo-ftn zu empfangen. Dieses' geschah zur Versöhnungder NemesiS/ welche die Hohen in der Welt/ wleman glaubete/ erniedrigte. Aus eben dieser Ursachenmrden an den Triumphwagen die Geisel und dieSchellen, mit welchen Nemesis vorgestellet wird,^)wie an einer schönen sizenden Statue derselben inden vaticanischen Gärten zusehen ist,^') angehänget/»m die Sieger zu erinnern/ daß ihre Herlichkeit ver-gänglich sei/ und daß die Rache der Götter in Über-Hebung in ihrem Gliike über sie kommen könne. ESmrd also jener Statue in besageter Betrachtungiie Hand wie zum Almosen offen gemachet sein. DasGegentheil dieser gekrümmeten Hand/ nämlich die diesinger zum Greifen gekrümmet hat, wird vom Ari-!ßophancS gebrauchet / die Dicberei zu bedeuten:

scheu Staate anerkant waren, mit den Bettelvriestern inGriechenland, die, wegen ihrer niedrigen Denkart undwegen ihrer Laster/ ein Gegenstand großer Verachtungwaren. Ärmlich gekleidet ritten sie ans einem Esel imLande herum, und sammelten an den Thüren Geld siivihre Göttin. Meyer.

' i) Luilj. et Ltepl^n. V. et

I 2) Lucton in August, c. g>. 0->5!>uIi. snimixlv. in 8uet.p. 115. ^Oio I. Z4. c, 4 et Z5.)

I Z) Diesen Gebrauch erzählt Zouaras in seiner Beschrei«düng eines römischen Triumphs, k^nuol. t, 2. x. Z2.)M e»e r.

I Ä Sie ist in das P i 0-Cl e menti n u m gekommen, undwird von Visconti (t. 1. tzv. 40,) sür eine Cvbele«klärt. LDenkmale, l Th. SK. 25 Num.Z Fea.