26-i Geschichte der Kunst.
die Barbaren in so vielen Eroberungen und Plünde-rungen dieser Stadt/ ja durch die Römer selbst, >M,den Schäze, dergleichen keine Zeit und die Händealler izigen und künftigen Künstler nicht hervorzu-bringen vermögend sind/ mit wilder Wuth Vernich-tet. >) Der prächtige Tempel des olympischenH»-pilerS^) war schon zur Zeit des h. Hieronymiijzerstöret. 5) Da unter der Negirung des Kaisers
der ersten Hälfte des fünften Jahrhunderts blühte. Alilasse» die erhabenen Trümmer in Athen, welche von?eNo>>, Stuart und Andern beschrieben und zum Tbeilnoch zu sehen sind, gar Wohl vermuthen, daß sich«!,,le Gebäude eine lange Zeit nach dem König Alarichentweder ganz oder zum Theil erhalten haben. Fea.
Z) Bei der ersten Belagerung Roms durch Alarich, imJahre 409, erlitt die Kunst einen schmerzlichen Verlust.Die Römer hatten sich mit den Barbaren um eines«,me von 5000 Pfund Goldes und Z0000 Pfund Silwjverglichen. Man wußte kein Mittel, diese Geldsummeauszutreiben; endlich führte, mir Zosimns zurede»!!.!>. c. 41, x. 62Z — 62!-.), der böse Dänion, welcher iiemenschlichen Angelegenheiten beherscht, die Römer zumAbgrund des Verderbens; den sie beraubte», um ia§fehlende Geld herbeizuschaffen, die niit Gold ausgeleMStatue» der Götter ihres Schmuks, und andere Etat»aus Gold oder Silber ließe» sie eittschmelzcn. Unter rie>sen war auch ei»e berühmte Statue der Tavferkeil,ve- Virtuz, nach deren Vernichtung, wie ZosimuZsagt, der lezte Funke von Muth und Tugend bei!niRömer» erlösche» ist. Meyer.
2) Des e a p i t 0 li»i sch e n Jupiters; den der Tempeldes olnmvi scheu war schon von Svlla zerstört»«,de». Meyer.
z) liicrou^ni. contra ^ovlu. in llnc. Oper. t. 2. col.Zö^Der h. Hi ero»»mns erklärt sich zu undeutlich, alsdaß man glaube» könte/ er rede vom Temvel des Ju«>,ter Cavitolinus, oder we»igstens, daß er ihn ierMuenne. Derselbe stand noch später: den Genserieb,