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6 (1825)
Entstehung
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353
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12 Buch, 6 Kap.

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wurde geplündert/ und CedrenuS berichtet/ daßdie Gothen eine Menge von Büchern znsammenge-schlepet/ um sie zu verbrennen; l) da sie aber be-dacht/ daß e6 besser für sie sei/ die Athenie-iser mitBüchern zu beschäftigen/ hätten sie ihnen dieselbenwieder gegeben.^) Eben so ein betrübtes Verhäng-niß betraf die Werke der Kunst in Nom; und durch

theil in Griechenland, welches auf's Härteste von ihnenbehandelt wurde, nnd die Eroberung Athens, unter derRegirung des Gallienns, und erst später unter demClaudius gesellten sich zu den Skpthen (>. c.-. c. 42.)auch die Gothen. Cedrenus aber (Iiistvr. x. 259.)läßt die Gothen unter dem Claudius Athen erobernund plündern, weßhalb Fea, der die Nachricht des Z o>fimns nicht geachtet, im Terte das Wort Gal l ie n usin Claudius verwandelt hat. Meyer.

1) l^ . c. ^onar. t. 2. x. 2Z9.

2) In: Jahre Z?Z kam durch Alarich die lezte Verheerungüber ganz Griechenland, welcher als ein wüthender Aria-ner die noch übrig gebliebenen Tempel zerstörte uud allesGut raubte, was noch vorhanden war. Z 0 sim u s (I. 5. c.6. z?. ö iQ — 311. c. 6. p. 612 — 5 will zwar, daß The«be» wegen seiner Befestigung, und weil Alarich Atheneinzunehmen begierig war, von der allgemeinen Verwüstungperschont geblieben; auch erzählt er, daß Alarich, durchden Anblik der großen Athene pon Erzt und des vorden Mauern stehenden Achilles milder gegen Athen ge-stickt, die Stadt und ganz Attika unbeschädigt gelassen.Aber dieser Nachricht widersprechen die gleichzeitigen Au-toren, welche keine Stadt ausnehmen und Athen uament-

?riscv p, 94.) Aber wahrscheinlich wurden die porzug-lichsten Gebäude Athens von Alarich nicht zerstört, son-dern vielmehr bis zur Hälfte des folgende» Jahrhundertsmit den darin befindlichen Gemälden erhalten, wie mannicht ohne Grund schließen kau aus einem Briefe deSSidonius Apollinaris (I, 9. «-xist, g.), welcher nach

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